Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zukunftsgebiet Hubschraubertechnologie: Eurocopter Deutschland GmbH stiftet Lehrstuhl an TU München

11.01.2008
Eurocopter, weltweit führender Helikopterhersteller und Tochtergesellschaft der European Aeronautic Defence and Space Company (EADS), hat heute zusammen mit der Technischen Universität München (TUM) die Einrichtung eines Stiftungslehrstuhls vereinbart. Die EADS-Konzerntochter Eurocopter engagiert sich mit einem Investitionsvolumen von 4,3 Mio. Euro als Hauptsponsor am Aufbau eines "EADS-Stiftungslehrstuhls für Hubschraubertechnologie" auf dem TUM-Campus in Garching bei München.

Die TU München baut mit dieser Stiftung den traditionell starken TUM-Forschungsschwerpunkt Luft- und Raumfahrttechnik aus. "Die Einrichtung des EADS-Stiftungslehrstuhls für Hubschraubertechnologie unterstreicht die seit Jahren bewährte und erfolgreiche Partnerschaft der Technischen Universität München mit der EADS", erläutert TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann.

Die heutigen Anforderungen an Ingenieure der Hubschraubertechnik seien äußert vielschichtig und komplex. Mit dem neuen EADS-Stiftungslehrstuhl berücksichtige die TU München alle modernen Aspekte dieses Zukunftsfelds in Lehre und Forschung. "Mit der Aufnahme des Stiftungslehrstuhls leisten wir einen Beitrag dazu, dass die Forschung auf dem Gebiet der Hubschraubertechnologie nicht ihren internationalen Märkten folgt, sondern in Deutschland stark besetzt ist und hier den Ingenieurnachwuchs hervorbringt."

Der neue Lehrstuhl auf dem TUM-Campus Garching bildet die Basis für ein zukünftiges "Kompetenzzentrum für Luft- und Raumfahrt" (KLR). Schwerpunkte der interdisziplinären Zusammenarbeit werden neben der originären Hubschraubertechnologie die Themenkomplexe Flugsystemdynamik, Luftfahrtsystemtechnik, Raumfahrttechnik, Flugantriebe, Leichtbau sowie die Aero- und Gasdynamik sein. Seinen Sitz hat das neue Zentrum an der Fakultät für Maschinenwesen in unmittelbarer Nähe der Fakultäten für Chemie, Physik, Mathematik und Informatik. "Der Technologie-Campus Garching bildet mit den einschlägigen Fachkompetenzen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften das ideale Umfeld.", erläutert TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann die Gründe für die räumliche Zuordnung des neuen Bereichs.

Der "EADS-Stiftungslehrstuhl für Hubschraubertechnologie" ist zunächst für eine Dauer von 8 Jahren angelegt. Dr. Wolfgang Schoder, CEO der Eurocopter Deutschland GmbH, sagte anlässlich der Feierstunde: "In keiner anderen Branche ist die enge Verzahnung von universitärer Lehre, Grundlagenforschung und angewandtem Engineering so wettbewerbsentscheidend wie in der Luftfahrt. Als weltweit erfolgreiches Technologieunternehmen mit starken nationalen Wurzeln ist es uns eine Verpflichtung, einen aktiven Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland und des Technologiestandorts Bayern zu leisten. Nur über optimale Ausbildungsbedingungen und Nähe universitärer Lehre zu Industrie und Märkten werden die Ingenieurwissenschaften und Luftfahrtunternehmen in Deutschland global konkurrenzfähig sein".

TU München:
Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 420 Professorinnen und Professoren, 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 22.000 Studierenden eine der führenden Universitäten Deutschlands. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet.
Eurocopter:
Eurocopter, gegründet 1992, ist heute ein deutsch-französisch-spanischer Konzern und ein Geschäftsbereich der EADS, eines weltweit führenden Unternehmens in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Eurocopter-Konzern beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiter. 2006 festigte Eurocopter seine Position als weltweite Nummer Eins der Hubschrauberbranche mit einem Umsatz von 3,8 Milliarden Euro, Neuaufträgen über 615 Hubschrauber und einem Anteil von 52 Prozent am zivilen und halbstaatlichen Markt. Zusammengerechnet stellen die Produkte des Konzerns einen Anteil von 30 Prozent am gesamten weltweiten Hubschrauberbestand. Seine starke weltweite Präsenz unterstützen 17 Tochtergesellschaften in fünf Erdteilen sowie ein dichtes Netz von Vertriebspartnern, zugelassenen Vertragshändlern und Wartungszentren. Gegenwärtig sind mehr als 9.800 Eurocopter-Hubschrauber für über 2.800 Kunden in 140 Ländern in Betrieb. Eurocopter ist der Hersteller mit der weltweit größten Auswahl an Zivil- und Militärhubschraubern.
Corporate Communication Center TU München:
Dr. Ulrich Marsch
Tel. +49-89-289-22778
Mobile +49-173-8902400
Fax +49-89-289-23388
marsch@zv.tum.de
Unternehmenskommunikation Eurocopter:
Christopher M. Bach
Tel. +49-906-714565
Mobile +49-151-14229089
Fax +49-906-713939
christopher.bach@eurocopter.com

Dr. Ulrich Marsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.tum.de
http://www.eurocopter.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Schulbuch wird digital
21.08.2019 | Universität Siegen

nachricht Forschungsunterstützung durch Ghostwriter
21.08.2019 | Dr. Franke / Thoxan

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 'Nanochains' could increase battery capacity, cut charging time

How long the battery of your phone or computer lasts depends on how many lithium ions can be stored in the battery's negative electrode material. If the battery runs out of these ions, it can't generate an electrical current to run a device and ultimately fails.

Materials with a higher lithium ion storage capacity are either too heavy or the wrong shape to replace graphite, the electrode material currently used in...

Im Focus: Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beschreiben aktuell im Fachjournal „Nature“, wie Nervenzellen des Gehirns mit aggressiven Glioblastomen in Verbindung treten und so das Tumorwachstum fördern / Mechanismus der Tumor-Aktivierung liefert Ansatzpunkte für klinische Studien

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen – feine Zellausläufer mit Kontaktknöpfchen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen – untereinander weiter....

Im Focus: Stevens team closes in on 'holy grail' of room temperature quantum computing chips

Photons interact on chip-based system with unprecedented efficiency

To process information, photons must interact. However, these tiny packets of light want nothing to do with each other, each passing by without altering the...

Im Focus: Happy hour für die zeitaufgelöste Kristallographie

Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD), der Universität Hamburg und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten. Sie macht es bedeutend einfacher, enzymatische Reaktionen auszulösen, da hierzu ein Cocktail aus kleinen Flüssigkeitsmengen und Proteinkristallen angewandt wird. Ab dem Zeitpunkt des Mischens werden die Proteinstrukturen in definierten Abständen bestimmt. Mit der dadurch entstehenden Zeitraffersequenz können nun die Bewegungen der biologischen Moleküle abgebildet werden.

Die Funktionen von Biomolekülen werden nicht nur durch ihre molekularen Strukturen, sondern auch durch deren Veränderungen bestimmt. Mittels der...

Im Focus: Happy hour for time-resolved crystallography

Researchers from the Department of Atomically Resolved Dynamics of the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter (MPSD) at the Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg, the University of Hamburg and the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) outstation in the city have developed a new method to watch biomolecules at work. This method dramatically simplifies starting enzymatic reactions by mixing a cocktail of small amounts of liquids with protein crystals. Determination of the protein structures at different times after mixing can be assembled into a time-lapse sequence that shows the molecular foundations of biology.

The functions of biomolecules are determined by their motions and structural changes. Yet it is a formidable challenge to understand these dynamic motions.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

92. Neurologie-Kongress: Mehr als 6500 Neurologen in Stuttgart erwartet

20.09.2019 | Veranstaltungen

Frische Ideen zur Mobilität von morgen

20.09.2019 | Veranstaltungen

Thermodynamik – Energien der Zukunft

19.09.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ferroelektrizität verbessert Perowskit-Solarzellen

20.09.2019 | Energie und Elektrotechnik

HD-Mikroskopie in Millisekunden

20.09.2019 | Biowissenschaften Chemie

Kinobilder aus lebenden Zellen: Forscherteam aus Jena und Bielefeld 
verbessert superauflösende Mikroskopie

20.09.2019 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics