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Mehr Transparenz auf dem Weiterbildungsmarkt

17.12.2007
Charakteristisch für die Weiterbildung in Deutschland ist die große Trägervielfalt. Über Anzahl und Struktur der Weiterbildungsanbieter liegen aber nur unzureichende Informationen vor.

Eine aktuell laufende Untersuchung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) versucht hier, Licht ins Dunkel zu bringen, und hat bereits Strukturdaten von über 10.000 Weiterbildungsanbietern ermittelt. Weitere Anbieter werden um Beteiligung gebeten, um eine möglichst repräsentative Datenbasis zu erhalten.

Vor allem kleinere Weiterbildungsanbieter, Anbieter allgemeiner Erwachsenenbildung und Bildungsinitiativen, die nicht in Datenbanken und Einrichtungsverzeichnissen für sich werben, sind jedoch in diesem Datenpool bislang unterrepräsentiert. Da derzeit nur vermutet werden kann, welchen Umfang an Weiterbildung diese Anbieter abdecken, sind sie in besonderer Weise aufgefordert, sich noch bis zum 31. Januar 2008 unter http://www.anbieterforschung.de anzumelden und an der Erhebung zu beteiligen.

Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine repräsentative Datenbasis, auf deren Grundlage künftig Entwicklungen und Trends in der Weiterbildungslandschaft verlässlicher eingeschätzt werden können.

Seit Oktober 2007 führt das Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung an der Universität Hannover (IES) im Auftrag von DIE und BIBB eine bundesweite Kurzbefragung der Weiterbildungsanbieter durch. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Inhaltliche Auskünfte erteilen:

Stephan Dietrich, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Tel.: 0228 / 3294-327;E-Mail: dietrich@die-bonn.de

Hans-Joachim Schade, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tel.: 0228 / 107-1117;E-Mail: schade@bibb.de

Veronika Dunkel | idw
Weitere Informationen:
http://www.anbieterforschung.de

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