Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Generation Keiper-Sitzlehneneinsteller / 3000er Produktfamilie mit Mehrwert für das System Sitz

23.09.2011
Johnson Controls, führender Fahrzeug-Innenraum- und -Elektronikspezialist, hat auf der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) die innovativen Sitzlehneneinsteller Taumel 3000 und Lever 3000 aus der Keiper Produktlinie vorgestellt.

Schon die Vorläufergeneration aus der 2000er Serie hatte seit Mitte der 1990er Jahre Erfolgsgeschichte geschrieben. Die neue Produktgeneration unter dem Namen 3000 wurde in allen entscheidenden Eigenschaften verbessert und bietet darüber hinaus einen enormen Zusatznutzen.

"Die Keiper Sitzlehneneinsteller Taumel 2000 und Lever 2000 sind in der Automobilindustrie als best-in-class-Produkte anerkannt und wurden millionenfach geordert, weil sie Standardisierung, Modularität, Funktionsintegration und Lastaufnahme auf höchstem Niveau mit globaler Verfügbarkeit und zuverlässiger Qualität verbinden", sagt Dr. Heinz Voss, Leiter Global Engineering of Mechanisms des Johnson Controls Produktbereichs Metals & Mechanisms.

"Diesen Maßstab haben wir auch an die neue Produktgeneration angelegt."

Im Anforderungsdreieck "Kosten - Gewicht - Bauraum" ist den Entwicklungsingenieuren nicht nur eine Produkt-Evolution bei der Verbesserung aller entscheidenden Parameter gelungen, meint Voss: "Wir konnten durch den Blick auf das Gesamtsystem Sitzstruktur durchaus als 'revolutionär' zu bezeichnende Innovationen im Einstellmodul verwirklichen."

Beim Blick auf die reinen Produkteigenschaften zeigt sich, dass die neue 3000er Generation im Vergleich zu ihren Vorgängern in entscheidenden Punkten deutliche Vorteile zu bieten hat:

- Taumel 3000 (Disc-Drehlehneneinsteller) und Lever 3000 (Disc- Rastlehneneinsteller) verfügen über mehr Lastaufnahmefähigkeit pro Gewichtseinheit. In Zahlen ausgedrückt heißt das beim Vergleich von Taumel 3000 mit der 2000er Generation ein Mehr von bis zu 78 Prozent. Dies geht mit einer erhöhten Sicherheit für die Insassen einher: Der Einstellmechanismus als Drehpunkt der Rückenlehne muss bei einem Unfall große Kräfte aufnehmen, um den Passagier vor Verletzungen zu schützen. Die neuen 3000er Produkte gibt es außerdem in drei Lastklassen (>/= 1.500 Nm, >/= 2.000 Nm und >/= 2.500 Nm), zusätzlich werden manuelle und elektrische Versionen für 3-türige Fahrzeuge in allen Lastklassen angeboten.

- Im direkten Vergleich zu ihren Vorgängern benötigen die 3000er Lehneneinsteller weniger Material, beanspruchen weniger Bauraum und bringen weniger Gewicht auf die Waage. Der Gewichtsvorteil im Vergleich zur 2000er Generation beläuft sich auf bis zu 44 Prozent, die Einsparung beim Bauraum auf bis zu 53 Prozent.

- Die vertrauten und bewährten Funktionalitäten bleiben gleich: Auch die neuen Sitzlehneneinsteller bieten zuverlässige Qualität, weisen eine einfache Bedienbarkeit auf, sind im gleichen Maße spielfrei (Spiel

Den über die reine Produktentwicklung hinausgehenden Zusatznutzen, das "Plus" gegenüber den Vorgängern und allen vergleichbaren Produkten im Markt, erreichen die 3000er Lehneneinsteller durch eine intelligent konstruierte Schnittstelle. "Wir haben damit die Möglichkeit geschaffen, das Einstellmodul direkt in das Sitz- beziehungsweise Lehnenseitenteil zu integrieren und so auf herkömmliche Adaptionen zu verzichten", erklärt Dr. Voss. "Das bringt in Summe ein Sparpotential von bis zu zwei Kilogramm pro Fahrzeug."

Durch diesen erstmals ganzheitlichen Ansatz lässt sich jedoch nicht nur der Materialeinsatz erheblich reduzieren, sondern auch der gesamte Fertigungsprozess durch geringeren Montageaufwand und kürzere Montagezeiten in der Produktion optimieren.

Automobilhersteller können die neuen Taumel 3000 und Lever 3000 ab sofort ordern, der Serienanlauf für den ersten Kundenauftrag startet Mitte 2013.

Bildmaterial ist unter www.johnsoncontrols.de/presse digital verfügbar.

Johnson Controls Automotive Experience

Johnson Controls ist weltweit führend bei Autositzen, Dachhimmelsystemen, Türverkleidungen und Instrumententafeln sowie Elektronik für den Fahrzeuginnenraum. Mit unseren Produkten, Technologien und fortschrittlichen Fertigungsmethoden unterstützen wir alle großen Automobilhersteller dabei, sich mit ihren Fahrzeugen im Markt zu differenzieren. Mit mehr als 200 Standorten weltweit sind wir dort vertreten, wo unsere Kunden uns brauchen. Vom Einzelbauteil bis hin zu kompletten Innenraumsystemen begeistern Komfort und Design unserer Produkte die Konsumenten. Dank unserer globalen Leistungsfähigkeit statten wir mehr als 30 Millionen Fahrzeuge pro Jahr aus.

Pressekontakt:

Johnson Controls GmbH
Automotive Experience
Industriestraße 20?30
51399 Burscheid
Ulrich Andree
Tel.: +49 (0)2174 65-4343
Fax: +49 (0)2174 65-3219
E-Mail: ulrich.andree@jci.com

Ulrich Andree | Johnson Controls
Weitere Informationen:
http://www.johnsoncontrols.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Wichtige Schritte auf dem Weg zum automatisierten Fahren
29.03.2018 | Universität Bremen

nachricht Es wird noch heller: Innovative Leuchten in der Automobilindustrie
28.03.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mit traditionellen Methoden gegen extreme Trockenheit

24.09.2018 | Geowissenschaften

Europäische Spitzenforschung auf der EuMW

24.09.2018 | Messenachrichten

Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

24.09.2018 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics