Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Für mehr Sicherheit und Komfort im Auto

24.05.2006
Interdisziplinäres Zentrum für Fahrerassistenzsysteme an der TU Chemnitz vereint Nachrichtentechniker, Arbeitswissenschaftler und Psychologen

Antiblockiersystem (ABS), Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Tempomat, Einparkhilfe, Reifendruckkontrolle - die Liste der im Auto einsetzbaren Fahrerassistenzsysteme wird von Jahr zu Jahr länger. Kaum ein Serienfahrzeug verlässt heute ohne derartige Systeme das Werk. Der Motor dieser Entwicklungen ist der Käufer, für den Fahrzeugsicherheit und Komfort immer wichtiger werden. Dieser Trend stellt hohe Anforderungen an Entwicklerteams, die im Idealfall aus Ingenieuren, Ergonomen und Psychologen bestehen. Aus diesem Grund werden an der Technischen Universität Chemnitz die Professuren Nachrichtentechnik (Prof. Dr. Gerd Wanielik), Arbeitswissenschaft (Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer) sowie Allgemeine Psychologie und Arbeitspsychologie (Prof. Dr. Josef F. Krems) künftig noch enger als bisher zusammenarbeiten. Am 30. Mai 2006 heben die drei Professuren im Rahmen einer Gründungstagung das Interdisziplinäre Zentrum für Fahrerassistenzsysteme (kurz: I-FAS) aus der Taufe. Hier werden künftig fachübergreifend verschiedene Grundlagenbereiche rund um diese Systeme erforscht. Aktuelle Themen betreffen die Fahrzeugumfelderkennung, die ergonomische Gestaltung von Anzeigen und Bedienelementen sowie Nachtsichtsysteme.

Stichwort: Fahrerassistenzsysteme

Fahrerassistenzsysteme sind elektronische Zusatzeinrichtungen in Kraftfahrzeugen, die den Fahrer in bestimmten Fahrsituationen unterstützen. Im Mittelpunkt steht dabei entweder die Erhöhung der Fahrsicherheit, um Unfallzahlen und -folgen zu senken, oder die Steigerung des Fahrkomforts. Beispielsweise gibt es Assistenzsysteme, die den Fahrer kurz vor oder während kritischer Situationen warnen. Andere Systeme greifen aktiv in die Steuerung oder den Antrieb des Fahrzeuges ein.

Weitere Informationen erteilt Henning Kienast, Telefon (03 71) 5 31 - 53 17, Fax (03 71) 5 31 - 53 57, E-Mail henning.kienast@mb.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach | idw
Weitere Informationen:
http://www.i-fas.de
http://www.tu-chemnitz.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Automobilbau: Elektronik Roadmap für höhere Innovationsgeschwindigkeit
06.03.2019 | Universität Ulm

nachricht Hochschule Hannover auf Innovationskurs zur Verbesserung von Elektrofahrantrieben
04.03.2019 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochdruckwasserstrahlen zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen erprobt

Beim Fräsen hochfester Werkstoffe wie Oxidkeramik oder Sondermetalle – und besonders bei der Schruppbearbeitung – verschleißen Werkzeuge schnell. Für Unternehmen ist die Bearbeitung dieser Werkstoffe deshalb mit hohen Kosten verbunden. Im Projekt »HydroMill« hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit seinen Projektpartnern nun gezeigt, dass sich der Hochdruckwasserstrahl zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen eignet. War der Einsatz von Wasserstrahlen bislang auf die Schneidbearbeitung beschränkt, zeigen die Projektergebnisse, wie sich hochfeste Werkstoffe kosten- und ressourcenschonender als bisher flächig abtragen lassen.

Diese neue und zur konventionellen Schruppbearbeitung alternative Anwendung der Wasserstrahlbearbeitung untersuchten die Aachener Ingenieure gemeinsam mit...

Im Focus: Die Zähmung der Lichtschraube

Wissenschaftler vom DESY und MPSD erzeugen in Festkörpern hohe-Harmonische Lichtpulse mit geregeltem Polarisationszustand, indem sie sich die Kristallsymmetrie und attosekundenschnelle Elektronendynamik zunutze machen. Die neu etablierte Technik könnte faszinierende Anwendungen in der ultraschnellen Petahertz-Elektronik und in spektroskopischen Untersuchungen neuartiger Quantenmaterialien finden.

Der nichtlineare Prozess der Erzeugung hoher Harmonischer (HHG) in Gasen ist einer der Grundsteine der Attosekundenwissenschaft (eine Attosekunde ist ein...

Im Focus: The taming of the light screw

DESY and MPSD scientists create high-order harmonics from solids with controlled polarization states, taking advantage of both crystal symmetry and attosecond electronic dynamics. The newly demonstrated technique might find intriguing applications in petahertz electronics and for spectroscopic studies of novel quantum materials.

The nonlinear process of high-order harmonic generation (HHG) in gases is one of the cornerstones of attosecond science (an attosecond is a billionth of a...

Im Focus: Magnetische Mikroboote

Nano- und Mikrotechnologie sind nicht nur für medizinische Anwendungen wie in der Wirkstofffreisetzung vielversprechende Kandidaten, sondern auch für die Entwicklung kleiner Roboter oder flexibler integrierter Sensoren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit einer neu entwickelten Methode magnetische Mikropartikel hergestellt, die den Weg für den Bau von Mikromotoren oder die Zielführung von Medikamenten im menschlichen Körper, wie z.B. zu einem Tumor, ebnen könnten. Die Herstellung solcher Strukturen sowie deren Bewegung kann einfach durch Magnetfelder gesteuert werden und findet daher Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen.

Die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmen, wie dieses Material auf das Vorhandensein eines Magnetfeldes reagiert. Eisenoxid ist der...

Im Focus: Magnetic micro-boats

Nano- and microtechnology are promising candidates not only for medical applications such as drug delivery but also for the creation of little robots or flexible integrated sensors. Scientists from the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) have created magnetic microparticles, with a newly developed method, that could pave the way for building micro-motors or guiding drugs in the human body to a target, like a tumor. The preparation of such structures as well as their remote-control can be regulated using magnetic fields and therefore can find application in an array of domains.

The magnetic properties of a material control how this material responds to the presence of a magnetic field. Iron oxide is the main component of rust but also...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

Teilchenphysik trifft Didaktik und künstliche Intelligenz in Aachen

20.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nieten, schrauben, kleben im Flugzeugbau: Smarte Mensch-Roboter-Teams meistern agile Produktion

25.03.2019 | HANNOVER MESSE

Auf der Suche nach der verschwundenen Antimaterie: Messungen mit Belle II erfolgreich gestartet

25.03.2019 | Physik Astronomie

HEIDENHAIN auf der CONTROL 2019: Belastbare Systeme für mehr Genauigkeit und Zuverlässigkeit

25.03.2019 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics