Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovatives Konzept für frei programmierbares Projektions-Kombiinstrument

15.09.2005


Johnson Controls entwickelt neue Lösung für flexible und individuelle Displayanzeige beim Kombiinstrument


Wie eine flexible, situationsgerechte Informationsdarstellung aussehen kann, zeigt das neue, frei konfigurierbare Projektions-Kombiinstrument von Johnson Controls, einem der weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Innenausstattung und Elektronik sowie für Batterien. Statt eines bedruckten Zifferblattes ermöglicht ein hochauflösendes, rekonfigurierbares Display Anzeigen nach Wunsch. Ergonomie, Individualität und Flexibilität kennzeichnen das neue Konzept.

Im Gegensatz zu Head-up-Displays werden die Informationen nicht auf die Windschutzscheibe projiziert, sondern befinden sich auf dem Display des Kombiinstruments. Ebenso neu ist, dass sich der Fahrer aus einem Menü Informationen nach seinen Bedürfnissen auf dem frei programmierbaren Display zusammenstellen kann. Spielen für den Fahrer bei Tag eher die Standardanzeigen eine Rolle, kann er sich diese über die ganze Kombianzeige einblenden. Fährt er bei Nacht, rücken die Standardanzeigen an den Rand, damit er sich die Kamerabilder des Nachtsichtsystems anzeigen lassen kann. Auf Wunsch können die Kamerabilder auch rechts- oder linksbündig platziert werden. Dabei unterstützen besondere Technologien im neuen Kombiinstrument das schnelle Erkennen der Informationen.


Spiegeloptik sorgt für Vergrößerungseffekt

So erzeugt eine spezielle Spiegeloptik in der Instrumentenanzeige eine Tiefenwirkung. Dadurch nimmt der Fahrer die Informationen auf der Kombianzeige vergrößert in einem Abstand von zwei Metern wahr. Außerdem erscheint die Darstellung nicht nur in den tatsächlichen Bildschirmmaßen, sondern bezogen auf die Bildschirmdiagonale dreimal größer. Das hochauflösende Sieben-Zoll-TFT-Display bietet dazu den notwendigen Kontrast mit komplettem Farbspektrum. Besonders vorteilhaft ist, dass die Bildschirmanzeige jederzeit lesbar ist, da das System aufgrund des Aufbaus seines Optiksystems gegen blendende Sonnenstrahlen unempfindlich ist.

Vielfältige Nutzungsoptionen des Displays

Neben den ergonomischen Vorteilen bietet das Kombiinstrument auch gestalterische. So können die Anzeigen flexibel an das Design-Gesamtkonzept des Cockpits angepasst werden und sind nach Wunsch des jeweiligen Automobilherstellers differenzierbar. Über ein Konfigurationsmenü hat der Fahrer die Möglichkeit, sein individuelles Design auszuwählen.

Das neue Kombiinstrument ermöglicht nicht nur die flexible Darstellung konventioneller Informationen wie Geschwindigkeit, sondern auch die Nutzung weiterer Technologien. So können auch Kameraaufnahmen aus dem Fond eingeblendet werden, um die Kinder während der Fahrt im Display zu beobachten.Die Projektion von Nachtsichtbildern ist eine weitere Möglichkeit.

"Mit dieser neuen Konzeptentwicklung haben wir in puncto Komfort einen guten Schritt nach vorn gemacht", sagt Thomas Patzelt.

Das Konzept für das Projektions-Kombiinstrument mit integriertem Nachtsichtsystem ist sofort verfügbar und könnte erstmals ab Modelljahr 2010 für das Oberklasse- bis Luxussegment eingesetzt werden. Da das System skalierbar ist, kann es auch für Fahrzeuge aus dem Segment der Mittelklasse angeboten werden.

Ausführliche Informationen und Fotos sind unter www.johnsoncontrols-presse.de digital verfügbar.

Astrid Schafmeister | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.johnsoncontrols.de

Weitere Berichte zu: Kamerabild Projektions-Kombiinstrument

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Wichtige Schritte auf dem Weg zum automatisierten Fahren
29.03.2018 | Universität Bremen

nachricht Es wird noch heller: Innovative Leuchten in der Automobilindustrie
28.03.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics