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Globale Kooperation bei Autoreparaturlacken

11.06.2001

BASF Coatings und DaimlerChrysler vereinbaren Zusammenarbeit



Die BASF Coatings AG, Münster, und die DaimlerChrysler AG, Stuttgart, haben einen Grundlagenvertrag zur weltweiten Zusammenarbeit in bezug auf Autoreparaturlacke der Marken Glasurit® und R-M® abgeschlossen. Im Rahmen der Zusammenarbeit empfiehlt DaimlerChrysler die beiden BASF-Marken für Reparaturen an allen Marken und Fahrzeugtypen von DaimlerChrysler. Im Anschluß an nationale Vereinbarungen mit den DaimlerChrysler-Servicebereichen wird die BASF die von DaimlerChrysler freigegebenen Autoreparaturlacke in alle Länder liefern, in denen die Fahrzeuge verkauft werden, und dort für einen umfassenden Service vor Ort sorgen. Im Rahmen der Vereinbarung stellt die BASF die Schulung und technische Unterstützung von Lackierern der DaimlerChrysler-Händlerorganisation zur Verfügung. Außerdem bietet das Unternehmen ein umfassendes Service-Paket aus schneller und zuverlässiger Lieferung, gezielter Beratung, Betreuung, Trainingsmaßnahmen und allgemeiner Information.



Die neue Vereinbarung stellt die Fortsetzung und Erweiterung der langen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen BASF und der damaligen Daimler-Benz AG auf dem Gebiet der Autoreparaturlacke dar: Der neue Vertrag beinhaltet erstmalig auch die Nutzfahrzeugprodukte der Marke R-M. Die technischen Freigaben der speziell für DaimlerChrysler ausgewählten PKW Produkte beider Marken sowie der Nutzfahrzeugprodukte der Marke Glasurit liegen schon seit längerem vor.

"Die weltweiten Freigaben, die wir von allen bedeutenden Automobilherstellern für unsere Produkte haben, sind ein Erfolgsfaktor unseres Geschäfts mit Autoreparaturlacken" so Jean Pierre Monteny, Leiter des Geschäftsbereichs Autoreparaturlacke der BASF Coatings AG, und weiter: "Diese Freigaben bilden die Basis für die Versorgung der Vertragswerkstätten der jeweiligen Unternehmen mit unseren Lackmaterialien. Die Automobilhersteller stellen damit sicher, daß die Lackmaterialien ihren Richtlinien in bezug auf Qualität sowie auf die landesspezifischen Umwelt- und Arbeitssicherheitsauflagen gerecht werden. Grundlagen für die Erteilung solcher Freigaben durch die global agierende Automobilindustrie sind Qualität, Service und die weltweite Verfügbarkeit unserer Produkte. Aber auch unsere Kompetenz auf dem Gebiet der Fahrzeugserienlacke spielt eine wesentliche Rolle."

Langjährige Zusammenarbeit mit DaimlerChrysler

Die BASF Coatings AG arbeitet auch im Bereich der Fahrzeugserienlackierung eng mit DaimlerChrysler, vormals Mercedes-Benz, zusammen. Den Startpunkt markierte die Lackierung des Modells (W 136) im Jahr 1949 im Werk Sindelfingen. Derzeit bezieht sich die Zusammenarbeit mit BASF Coatings auf insgesamt 23 Werke in sieben Ländern. Gemeinsam mit DaimlerChrysler und Dürr Systems entwickelte die BASF das weltweit einzigartige Verfahren für die Lackierung der Mercedes-Benz A-Klasse im Werk Rastatt. Erst vor wenigen Wochen erhielt die BASF in Detroit/USA dafür den "2001 Automotive News PACE Award" in der offenen Kategorie für Fortschritte im Umweltschutz. Damit wurde das sogenannte integrierte Lackierkonzept zum siebten Mal prämiert. Das Lackierkonzept wird seit 1997 serienmäßig für die Lackierung der A-Klasse im DaimlerChrysler-Werk Rastatt eingesetzt. Durch neuartige Lackmaterialien und Auftragsverfahren ist es bei gleichbleibender Qualität gelungen, neben einer massiven Reduktion des Energieaufwands und der Emissionen den Lackverbrauch um rund 20 Prozent zu verringern.

BASF: Bei Coatings international führend

Die BASF ist ein transnationales Unternehmen der chemischen Industrie, das seinen Wert durch Wachstum und Innovation nachhaltig steigern will. Die BASF Coatings AG inklusive ihrer Beteiligungsgesellschaften sowie alle Coatings-Aktivitäten der weltweit vertretenen BASF-Gruppengesellschaften zählen zum international tätigen Unternehmensbereich Coatings der BASF-Gruppe. In diesem Unternehmensbereich erzielte die BASF im Jahr 2000 mit etwa 10.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro, davon etwa 60 Prozent außerhalb Europas. Weitere Schwerpunktregionen sind der NAFTA-Raum und Südamerika. Daneben ist BASF Coatings auch in der Region Asien/Pazifik aktiv, darunter mit eigenen Gesellschaften in Australien, China, Indien, Japan und den Philippinen. Im Bereich Coatings entwickelt, produziert und vermarktet die BASF ein hochwertiges Systemsortiment innovativer Fahrzeug-, Autoreparatur- und Industrielacke mit den entsprechenden Beschichtungsverfahren. Ökoeffiziente Pulverlacke, Wasser- und High-Solid- sowie strahlenhärtende Lacke spielen dabei eine besondere Rolle. In Brasilien nimmt das Unternehmen mit dem seit Jahren erfolgreichen Geschäft mit Bautenanstrichmitteln die führende Marktstellung ein.

BASF-Autoreparaturlacke mit den Marken Glasurit und R-M

Unter den Marken Glasurit und R-M vertreibt die BASF ein umfassendes Sortiment an Lacksystemen für die Reparaturlackierung von Fahrzeugen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf ökoeffizienten Wasserbasis- und festkörperreichen High-Solid-Lacken. Mit diesen Systemen lassen sich weltweit alle gesetzlichen Vorgaben im Hinblick auf Lösemittelreduktion erfüllen. Die Lacksysteme bieten alle von konventionellen Materialien gewohnten Eigenschaften beim Erscheinungsbild und bei der Beständigkeit. Mit einem umfangreichen Service-Angebot unterstützt das Unternehmen seine Kunden auch in diesem Bereich. Glasurit und R-M-Autoreparaturlacke sind von den meisten führenden Fahrzeugherstellern weltweit für die Reparaturlackierung freigegeben und werden von ihnen wegen ihrer hohen Farbtonkompetenz bevorzugt.




Herrn Klaus-Peter Rieser | Pressemitteilungen
Weitere Informationen:
http://www.basf-coatings.de/.

Weitere Berichte zu: Autoreparaturlack Coating DaimlerChrysler

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