Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Celanese und Honda wollen gemeinsam Brennstoffzellensysteme für Kraftfahrzeuge verbessern

11.01.2001


Celanese hat eine Hochtemperatur Membran-Elektroden-Einheit entwickelt, die wirtschaftliche und ökonomische Vorteile gegenüber bestehenden MEA aufweist. Gemeinsam mit Honda wird Celanese diese MEA für Kraftfahrzeuge weiterentwickeln.

Celanese AG hat am 4. Dezember 2000 bekannt gegeben, dass ihre Forschungsgesellschaft Celanese Ventures GmbH gemeinsam mit der Honda R&D Co., Ltd., Japan Membrane und Membran-Elektroden-Einheiten für Brennstoffzellensysteme in Autos entwickeln wird. Ziel der gemeinsamen Entwicklung ist es, die Brennstoffzellen für Kraftfahrzeuge leistungsfähiger und kostengünstiger zu machen.

Membran-Elektroden-Einheiten bestehen aus Polymermembranen und katalytisch wirksamen Elektroden. Diese Komponenten steuern die Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff, die den elektrischen Strom für den Antrieb des Fahrzeugs produziert.

Celanese Ventures GmbH, ein Tochterunternehmen der Celanese AG, hat eine Polymermembran für Hochtemperatur-Membran-Elektroden-Einheiten entwickelt. Eine detaillierte Beschreibung der Celanese Membran-Elektroden-Einheiten steht auf unserer Website im Internet als Download bereit (www.celanese.com/de/files/fuel_cell_1200.pdf). Durch die Entwicklungskooperation mit Honda sollen die Brennstoffzellensysteme effizienter und kostengünstiger werden.

Ernst Schadow, Vorstandsmitglied der Celanese AG, lobt die Vereinbarung: "Es ist unser Ziel, führender Hersteller von Membran-Elektroden-Einheiten für die aufstrebende Brennstoffzellenindustrie zu werden. Dabei ist die Vereinbarung mit Honda sehr wichtig für unseren Erfolg im Automobilsektor."

Die Celanese AG ist ein weltweit tätiges Chemieunternehmen, das bei seinen Schlüsselprodukten Spitzenpositionen einnimmt und über führende Produktionstechnologien verfügt. Das Portfolio der Celanese umfasst die fünf Hauptsegmente Acetylprodukte, Zwischenprodukte, Acetate, Technische Kunststoffe Ticona sowie Performance Produkte. Im Segment Performance Produkte sind Polypropylenfolien (OPP) sowie Lebensmittelzusatzstoffe zusammengefasst.

Celanese erwirtschaftete 1999 einen Umsatz von rund 4,3 Milliarden Euro (aus fortgeführten Aktivitäten). Das Unternehmen, das weltweit rund 13.900 Mitarbeiter beschäftigt, betreibt Produktionsanlagen in Nordamerika, Europa und im Pazifischen Raum; insgesamt hat Celanese 32 Produktionsstandorte in 8 Ländern. Die Aktien der Celanese AG werden an den Börsen in Frankfurt (Kürzel: CZZ) und in New York (Kürzel: CZ) gehandelt.

Weitere Informationen über die Celanese AG finden Sie auf unserer Website: www.celanese.com

Dr. Carsten Henschel | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Technik, die stärker ist als Schlaglöcher
15.07.2019 | Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

nachricht Virtuelle Menschmodelle ergänzen Crashtest-Dummys
02.05.2019 | Fraunhofer-Institut für Kurzzeitmechanik, Ernst-Mach-Institut, EMI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Großes Potenzial: Aktoren und Sensoren mit 3D-Druck in komplexe Bauteile integrieren

Der additiven Fertigung wird eine große Zukunft vorhergesagt. So lassen sich mit Hilfe des 3D-Drucks beispielsweise die Anzahl der Komponenten komplexer, individualisierter Baugruppen stark reduzieren und viele Funktionen direkt in ein Bauteil integrieren. Das vereinfacht den Herstellungsprozess und verringert den notwendigen Bauraum. Um diese Vorteile auch für mechatronische Systeme zu nutzen, forschen Wissenschaftler im Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in mehreren Projekten an der additiven Fertigung von integrierten Aktoren und Sensoren. Diese können in Leichtbaustrukturen störende oder schädigende Vibrationen mindern sowie Strukturen überwachen.

Aufgrund der Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte sehen die Wissenschaftler des Fraunhofer LBF großes Potenzial für die additive Fertigung mechatronischer...

Im Focus: Megakaryozyten als „Türsteher“ und Regulatoren der Zellmigration im Knochenmark

In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftler der Universität Würzburg und des Universitätsklinikums Würzburg, dass Megakaryozyten als eine Art „Türsteher“ auftreten und so die Eigenschaften von Knochenmarksnischen und die Dynamik der Zellmigration verändern. Die Studie wurde im Juli im Journal „Haematologica“ veröffentlicht.

Die Hämatopoese ist der Prozess der Bildung von Blutzellen, der überwiegend im Knochenmark auftritt. Das Knochenmark produziert alle Arten von Blutkörperchen:...

Im Focus: Megakaryocytes act as „bouncers“ restraining cell migration in the bone marrow

Scientists at the University Würzburg and University Hospital of Würzburg found that megakaryocytes act as “bouncers” and thus modulate bone marrow niche properties and cell migration dynamics. The study was published in July in the Journal “Haematologica”.

Hematopoiesis is the process of forming blood cells, which occurs predominantly in the bone marrow. The bone marrow produces all types of blood cells: red...

Im Focus: Beschleunigerphysik: Alternatives Material für supraleitende Hochfrequenzkavitäten getestet

Supraleitende Hochfrequenzkavitäten können Elektronenpakete in modernen Synchrotronquellen und Freien Elektronenlasern mit extrem hoher Energie ausstatten. Zurzeit bestehen sie aus reinem Niob. Eine internationale Kooperation hat nun untersucht, welche Vorteile eine Beschichtung mit Niob-Zinn im Vergleich zu reinem Niob bietet.

Zurzeit ist Niob das Material der Wahl, um supraleitende Hochfrequenzkavitäten zu bauen. So werden sie für Projekte wie bERLinPro und BESSY-VSR eingesetzt,...

Im Focus: Künstliche Intelligenz löst Rätsel der Physik der Kondensierten Materie: Was ist die perfekte Quantentheorie?

Für einige Phänomene der Quanten-Vielteilchenphysik gibt es mehrere Theorien. Doch welche Theorie beschreibt ein quantenphysikalisches Phänomen am besten? Ein Team von Forschern der Technischen Universität München (TUM) und der amerikanischen Harvard University nutzt nun erfolgreich künstliche neuronale Netzwerke für die Bildanalyse von Quantensystemen.

Hund oder Katze? Die Unterscheidung ist ein Paradebeispiel für maschinelles Lernen: Künstliche neuronale Netzwerke können darauf trainiert werden Bilder zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Kosmos-Konferenz: Navigating the Sustainability Transformation in the 21st Century

17.07.2019 | Veranstaltungen

Auswandern auf Terra-2?

15.07.2019 | Veranstaltungen

Hallo Herz! Wie kommuniziert welches Organ mit dem Herzen?

12.07.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Technik zur besseren Kontrolle für den Supervulkan von Campi Flegrei

17.07.2019 | Geowissenschaften

Bei Bakterien bestimmen die Nachbarn mit, welche Zelle zuerst stirbt: Physiologie des Überlebens

17.07.2019 | Biowissenschaften Chemie

Hocheffiziente Solarzellen dank solidem Fundament

17.07.2019 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics