Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMW ermöglicht Internet-Surfen im Auto

04.03.2008
Nutzung wegen Sicherheitsbedenken nur bei stehendem Fahrzeug

Den uneingeschränkten Zugriff auf das World Wide Web direkt im Automobil verspricht BMW. Dazu wird das Angebot von BMW ConnectedDrive um das Surfen im echten Internet erweitert. Navigiert wird dabei mit dem fahrzeuginternen Bediensystem iDrive, die Anzeige von Inhalten erfolgt in einem zentralen Display in der Armaturentafel. Auf der heute, Dienstag, gestarteten CeBIT stellt der Hersteller einen seriennahen Prototypen vor, noch im Laufe des Jahres 2008 soll das Angebot als Sonderausstattung ab Werk für Kunden verfügbar werden.

Die Darstellung von Web-Inhalten erfolgt beim ConnectedDrive-Angebot auf einem zentralen Display in der Armaturentafel des Fahrzeugs, wobei ein Zoom von Bildschirmausschnitten um die Faktoren 1,5 oder zwei möglich ist. Wie auch bei bisherigen Unterhaltungs-Angeboten in BMW-Fahrzeugen gibt es allerdings eine Einschränkung für das Internet im Auto. Aus Sicherheitsgründen ist nur in stehenden Fahrzeugen die Darstellung von Webseiten möglich, Ab einer Geschwindigkeit von fünf Kilometer pro Stunde erlischt die Anzeige von Internet-Inhalten auf dem Display in der Armaturentafel. Diese Beschränkung könnte sich als entscheidend für die tatsächliche Markteinführung erweisen. Im Januar fand der Deutsche Verkehrsgerichtstag 2008 in Goslar statt. Dort wurde eine Empfehlung für ein europaweites Vertriebsverbot von Geräten ausgesprochen, die während der Fahrt visuelle Unterhaltungsfunktionen für den Fahrer zur Verfügung stellen, informiert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat auf pressetext-Anfrage.

Als Bediensystem für den Internet-Zugriff im Auto ist BMWs iDrive-Controller vorgesehen, der schon bisher zur Steuerung von Funktionen in den Bereichen Telekommunikation, Entertainment, Navigation und Klimatisierung dient. Der Controller ersetzt dabei die Computermaus und dient zur Auswahl von Menüpunkten und dem Anwählen von Links. Die Daten für die Anzeige von Internet-Seiten im Fahrzeug werden von einem eigenen BMW-Server verarbeitet, der eine optimierte Darstellung auch datenintensiver Inhalte wie Flash-Animationen gewährleisten soll. Zur Datenübertragung wird die Mobilfunktechnik EDGE genutzt, da diese laut BMW im Gegensatz zu UMTS flächendeckend verfügbar und deutlich schneller als der GPRS-Standard ist.

... mehr zu:
»Internet-Surfen

Der vollwertige Internetzugriff ist eine Weiterentwicklung bisheriger BMW-Angebote. Im Sommer 2007 wurde in Deutschland die Google-Branchensuche ins Fahrzeug gebracht, zuvor gab es die Möglichkeit, Daten von Google Maps ins Fahrzeug zu senden. Das vollwertige Internet-Surfen im Fahrzeugdisplay soll noch in diesem Jahr als Sonderausstattung ab Werk angeboten werden, in Verbindung mit einer unbegrenzten Datenflatrate.

Thomas Pichler | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de
http://www.dvr.de

Weitere Berichte zu: Internet-Surfen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Virtuelle Menschmodelle ergänzen Crashtest-Dummys
02.05.2019 | Fraunhofer-Institut für Kurzzeitmechanik, Ernst-Mach-Institut, EMI

nachricht MXT Lab: Innovationen für das autonome Fahrerlebnis - das Wohnzimmer im Auto
02.05.2019 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die verborgene Struktur des Periodensystems

Die bekannte Darstellung der chemischen Elemente ist nur ein Beispiel, wie sich Objekte ordnen und klassifizieren lassen.

Das Periodensystem der Elemente, das die meisten Chemiebücher abbilden, ist ein Spezialfall. Denn bei dieser tabellarischen Übersicht der chemischen Elemente,...

Im Focus: The hidden structure of the periodic system

The well-known representation of chemical elements is just one example of how objects can be arranged and classified

The periodic table of elements that most chemistry books depict is only one special case. This tabular overview of the chemical elements, which goes back to...

Im Focus: MPSD-Team entdeckt lichtinduzierte Ferroelektrizität in Strontiumtitanat

Mit Licht lassen sich Materialeigenschaften nicht nur messen, sondern auch verändern. Besonders interessant sind dabei Fälle, in denen eine fundamentale Eigenschaft eines Materials verändert werden kann, wie z.B. die Fähigkeit, Strom zu leiten oder Informationen in einem magnetischen Zustand zu speichern. Ein Team um Andrea Cavalleri vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg, hat nun Lichtimpulse aus dem Terahertz-Frequenzspektrum benutzt, um ein nicht-ferroelektrisches Material in ein ferroelektrisches umzuwandeln.

Ferroelektrizität ist ein Zustand, in dem die Atome im Kristallgitter eine bestimmte Richtung "aufzeigen" und dadurch eine makroskopische elektrische...

Im Focus: MPSD team discovers light-induced ferroelectricity in strontium titanate

Light can be used not only to measure materials’ properties, but also to change them. Especially interesting are those cases in which the function of a material can be modified, such as its ability to conduct electricity or to store information in its magnetic state. A team led by Andrea Cavalleri from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg used terahertz frequency light pulses to transform a non-ferroelectric material into a ferroelectric one.

Ferroelectricity is a state in which the constituent lattice “looks” in one specific direction, forming a macroscopic electrical polarisation. The ability to...

Im Focus: Konzert der magnetischen Momente

Forscher aus Deutschland, den Niederlanden und Südkorea haben in einer internationalen Zusammenarbeit einen neuartigen Weg entdeckt, wie die Elektronenspins in einem Material miteinander agieren. In ihrer Publikation in der Fachzeitschrift Nature Materials berichten die Forscher über eine bisher unbekannte, chirale Kopplung, die über vergleichsweise lange Distanzen aktiv ist. Damit können sich die Spins in zwei unterschiedlichen magnetischen Lagen, die durch nicht-magnetische Materialien voneinander getrennt sind, gegenseitig beeinflussen, selbst wenn sie nicht unmittelbar benachbart sind.

Magnetische Festkörper sind die Grundlage der modernen Informationstechnologie. Beispielsweise sind diese Materialien allgegenwärtig in Speichermedien wie...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Automatisiertes Fahren

17.06.2019 | Veranstaltungen

Doc Data – warum Daten Leben retten können

14.06.2019 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - August 2019

13.06.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Weizensorten bewähren sich auch unter widrigen Anbaubedingungen

17.06.2019 | Agrar- Forstwissenschaften

Inventur in der Synapse

17.06.2019 | Biowissenschaften Chemie

Zellbiologie - Qualitätskontrolle für Mitochondrien

17.06.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics