Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Softwarewerkzeug ermöglicht Optimierung des Container-Umschlags im geplanten MegaHub Lehrte

21.06.2010
Institut für Bauinformatik ist an der Konzeption der Megadrehscheiben beteiligt

In Lehrte bei Hannover soll auf einer Fläche von 700 mal 80 Metern eines der modernsten Umschlagterminals Europas entstehen. Hier könnten künftig Ladeeinheiten wie Container, Wechselbehälter sowie Sattelauflieger möglichst effizient zwischen Güterzügen umgeschlagen werden. Die Entwicklung der Gesamtsteuerungstechnologie für das Projekt MegaHub soll über das F+E-Vorhaben TaT (Neue Technologieansätze für automatisierbare Terminals im Kombinierten Verkehr) der DB Netz AG gefördert werden.

Im Vorfeld hat das Institut für Bauinformatik der Leibniz Universität Hannover eine computergestützte Simulation zur Verifizierung der technischen Anlagenkonfiguration des MegaHub entwickelt. Durch die Darstellung am Rechner konnten die Planerinnen und Planer bereits im Vorfeld feststellen, ob das für den MegaHub vorgesehene Betriebsprogramm in einem definierten Zeitraum zu bewältigen ist. „Das Simulationstool des Institutes für Bauinformatik können wir modifizieren und für die Ressourcenplanung im MegaHub verwenden“, sagt Rudolf Hetzel, Verbundkoordinator TaT von der DB Netz AG. Geplant sei, dass die Leibniz Universität Hannover Kooperationspartner in dem Teilprojekt „BLU-MegaHub“ werde. Träger des gesamten Projektes sei das Bundesministerium für Wirtschaft und der TÜV Rheinland.

„Wir freuen uns, dass wir unsere Zusammenarbeit mit der Industrie weiter ausbauen können“, sagt Volker Berkhahn als geschäftsführender Leiter des Instituts für Bauinformatik. Die Simulation am Rechner habe schon im Vorfeld viele Planungsinformationen beitragen können. Im besonderen Fokus der Simulation stand die Bestimmung der optimalen Anzahl der Kräne, wobei jeder Kran 400 Tonnen schwer ist und acht bis neun Millionen Euro kostet. Neu ist auch eine Längsförderanlage, die weltweit zum ersten Mal zum Einsatz kommt. Die Anlage hilft bei der Verladung einzelner Ladeeinheiten und trägt so dazu bei, die Kräne zu entlasten und Materialverschleiß zu vermeiden. „Die Simulation von komplexen Logistik-Prozessen wird zunehmend an Bedeutung gewinnen und deshalb verstärkt in den Fokus der Forschungs- und Projektaktivitäten am Institut rücken“, erklärt Volker Berkhahn die Zukunftsperspektive.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen PD Dr.-Ing. habil. Volker Berkhahn vom Institut für Bauphysik unter Telefon +49 511 762 9051 oder per E-Mail unter berkhahn@bauinf.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Jessica Lumme | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Ein Dorf wird gehoben: Hochwasserschutz für Brockwitz
29.11.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Forscherteam der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt digitale Bauwerksüberwachung
08.11.2018 | Bauhaus-Universität Weimar

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Supercomputer ohne Abwärme

Konstanzer Physiker eröffnen die Möglichkeit, Supraleiter zur Informationsübertragung einzusetzen

Konventionell betrachtet sind Magnetismus und der widerstandsfreie Fluss elektrischen Stroms („Supraleitung“) konkurrierende Phänomene, die nicht zusammen in...

Im Focus: Drei Nervenzellen reichen, um eine Fliege zu steuern

Uns wirft so schnell nichts um. Eine Fruchtfliege kann dagegen schon ein kleiner Windstoß vom Kurs abbringen. Drei große Nervenzellen in jeder Hälfte des Fliegenhirns reichen jedoch aus, um die Fliege mit Hilfe visueller Signale wieder auf Kurs zu bringen.

Bewegen wir uns vorwärts, zieht die Umwelt in die entgegengesetzte Richtung an unseren Augen vorbei. Drehen wir uns, verschiebt sich das Bild der Umwelt im...

Im Focus: Researchers develop method to transfer entire 2D circuits to any smooth surface

What if a sensor sensing a thing could be part of the thing itself? Rice University engineers believe they have a two-dimensional solution to do just that.

Rice engineers led by materials scientists Pulickel Ajayan and Jun Lou have developed a method to make atom-flat sensors that seamlessly integrate with devices...

Im Focus: Drei Komponenten auf einem Chip

Wissenschaftlern der Universität Stuttgart und des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT gelingt wichtige Weiterentwicklung auf dem Weg zum Quantencomputer

Quantencomputer sollen bestimmte Rechenprobleme einmal sehr viel schneller lösen können als ein klassischer Computer. Einer der vielversprechendsten Ansätze...

Im Focus: Three components on one chip

Scientists at the University of Stuttgart and the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) succeed in important further development on the way to quantum Computers.

Quantum computers one day should be able to solve certain computing problems much faster than a classical computer. One of the most promising approaches is...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Kalikokrebse: Großes Interesse an erster Fachtagung

07.12.2018 | Veranstaltungen

Entwicklung eines Amphibienflugzeugs

04.12.2018 | Veranstaltungen

Neue biologische Verfahren im Trink- und Grundwassermanagement

04.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erstmalig in Deutschland: Erfolgreiche Bestrahlungstherapie lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörung

07.12.2018 | Medizintechnik

Nicht zu warm und nicht zu kalt! Seminar „Thermomanagement von Lithium-Ionen-Batterien“ am 02.04.2019 in Aachen

07.12.2018 | Seminare Workshops

Seminar „Magnettechnik - Magnetwerkstoffe“ vom 19. – 20.02.2019 in Essen

07.12.2018 | Seminare Workshops

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics