Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SentryGlas® Zwischenlagen von DuPont steigern Sicherheit und Ästhetik der Glasbalustraden für die frei tragenden Treppen im Lond

12.05.2010
Ein architektonisches Highlight der neuen Daylit Gallery im Londoner Victoria & Albert (V&A) Museum ist die frei tragende Treppe, genannt The Hub, mit ihrem gläsernen Geländer. Dessen Scheiben bestehen aus einem Laminat aus vorgespanntem Glas und der festen und steifen SentryGlas® Zwischenlage von DuPont. Letztere ermöglichte die Verwendung eines besonders dünnen Verbundes, der eine hohe Tragfähigkeit und Sicherheit mit hoher Transparenz verbindet und so optisch den Eindruck besonderer Leichtigkeit vermittelt.

Die Daylit Gallery, die im Dezember 2009 fertig gestellt und Anfang 2010 für die Besucher geöffnet wurde, ist ein zentrales Element der an einen neuen Standort verlegten und umgestalteten Medieval and Renaissance Galleries des V&A Museums. Sie basiert auf einem Entwurf des britischen Architekturbüros MUMA, der in Zusammenarbeit mit den Restaurierungsspezialisten Julian Harrap Architects realisiert wurde.


Foto: Alan Williams Photography
Schlanke Podeste und schmale Handläufe an einem einseitig-linienförmig gehaltenen Geländer aus Verbund-Sicherheitsglas mit der SentryGlas® Zwischenlage von DuPont unterstützen die optische Leichtigkeit und transparente Anmutung der neuen, frei tragenden Treppen im Londoner V&A-Museum.


Foto: Alan Williams Photography
Dank der transparenten Geländer aus Verbund-Sicherheitsglas mit der SentryGlas® Zwischenlage von DuPont durchdringt viel natürliches Licht das Treppenhaus in der Daylit Gallery des Londoner Victoria & Albert Museums. Zusätzlich gibt diese besonders steife und feste Zwischenlage den Besuchern ein Höchstmaß an Sicherheit.

Diese Galerien erstrecken sich heute über zehn Räume im südöstlichen Teil des Museums, nachdem sie früher vom Rest des Gebäudes isoliert und ohne physikalische oder visuelle Anbindung an die angrenzenden Ausstellungsteile waren. Um dies zu ändern, nahmen die Architekten eine Marmortreppe zwischen den alten und neuen Gebäudeteilen heraus und nutzten den so entstandenen Raum, um dort die Daylit Gallery zu installieren. An einer ihrer Stirnseiten verbinden jetzt ein Aufzug und die neue frei tragende Treppe die unterschiedlichen Ebenen des Museums. Die statische Auslegung von The Hub übernahm das Londoner Ingenieurbüro Dewhurst MacFarlane.

Sehr schmal ausgeführte Handläufe und Pfosten tragen ebenso zum zurückhaltenden, transparenten Erscheinungsbild der Stahlbeton-Konstruktion bei wie die gläserne Balustrade aus zwei 10 mm dicken Scheiben aus vorgespanntem Glas mit einer 1,52 mm dicken SentryGlas® Zwischenlage. Eine weitere Steigerung der Transparenz ergibt sich aus der speziellen, einseitig-linienförmigen Fixierung des Glases. Dewhurst MacFarlane wählten die SentryGlas® Zwischenlage, weil damit hergestellte Laminate besonders hohen Biegebelastungen widerstehen und ein sehr gutes Resttragverhalten nach Bruch aufweisen.

In Zusammenarbeit mit dem Balustradenspezialisten TP Aspinall & Sons, Heysham/Großbritannien, wurde die Glaskonstruktion unter anderem entsprechend den British Standards BS 6180:1999 (Schranken innerhalb und außerhalb von Gebäuden) und BS 6399-1:1996 (Lasten für Gebäude) ausgelegt und geprüft. In diesem Zusammenhang vergleich beispielsweise die niederländische Octatube International BV Verbunde mit der SentryGlas® Zwischenlage bzw. einer herkömmlichen Zwischenlage aus Polyvinylbutyral (PVB) hinsichtlich ihrer statischen und dynamischen Belastbarkeit. Dazu Simon Aspinall, Direktor von TP Aspinall & Sons: „Die Verbunde mit SentryGlas® bestanden beide Tests, während die PVB-Alternative bereits bei der statischen Prüfung versagte, so dass die folgende dynamische Prüfung gar keinen Sinn mehr machte.“

Im Pendelschlagversuch zur Bestimmung der Schlagfestigkeit der Balustrade unter dynamischer Belastung brach die innere Scheibe des Verbundes mit SentryGlas®, während die äußere Scheibe intakt blieb. Die Scheibe selbst löste sich aber auch nach einem zweiten Testlauf nicht aus ihrer Fixierung, was zu einem positiven Gesamtergebnis führte. „Solche Resultate unterstreichen unsere in diversen Projekten der vergangenen vier bis fünf Jahre gewonnene Erfahrung, dass die SentryGlas® Zwischenlage sehr viel widerstandsfähiger ist als eine herkömmliche PVB-Zwischenlage“, bestätigt Scott Nelson von Dewhurst MacFarlane. „Der große Vorteil ist, dass sie – anders als herkömmliche Zwischenlagen – Lasten selbst dann noch übertragen kann, wenn beide Scheiben des Verbundes zerbrochen sind.“

SentryGlas® Zwischenlagen sind deutlich fester und rund einhundert Mal steifer als PVB. Daraus ergibt sich eine fast perfekte Lastübertragung zwischen den damit verbundenen Glasscheiben. Eine Konsequenz daraus ist, dass sich Scheiben mit SentryGlas® unter gleicher Last weniger als halb so stark durchbiegen wie entsprechende Scheiben mit PVB-Zwischenlagen. Darüber hinaus sind die guten mechanischen Eigenschaften der SentryGlas® Zwischenlagen auch der Grund für das sehr gute Resttragverhalten damit hergestellter Verbunde.

Bei Schlagbeanspruchung kann das Glas brechen, aber Splitter und Scherben bleiben an der SentryGlas® Zwischenlage haften, was die Verletzungsgefahr für Passanten deutlich reduziert. Auf Grund der sehr guten Resttragfähigkeit bleibt zudem ein gewisser Schutz gegen unerwünschte Eindringlinge und – im Falle von Balustraden – die Barrierewirkung erhalten.

DuPont Glass Laminating Solutions gibt Herstellern und Spezifizierern von Verbundglas Zugriff auf Werkstoffe, Dienstleistungen und Innovationen, die zu einer besseren Welt beitragen, indem sie Gebäude besser schützen, Fahrzeuge sicherer machen und den Bau stabilerer, energieeffizienterer, mehr natürliches Tageslicht einlassender Gebäude ermöglichen.

DuPont ist ein Wissenschaftsunternehmen. 1802 gegründet, entwickelt DuPont auf Basis von Wissen¬schaft nachhaltige Lösungen, die das Leben der Menschen besser, sicherer und gesünder machen. Mit Geschäftsaktivitäten in über 70 Ländern bietet das Unternehmen ein breites Spektrum innovativer Produkte und Dienstleistungen für Branchen wie Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Bauen und Wohnen, Kommunikation und Transport.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und SentryGlas® sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

Redaktioneller Kontakt
Birgit Radlinger
Telefon: +49 (0) 61 02/18-2638
E-Mail: birgit.radlinger@dupont.com

Birgit Radlinger | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Berichte zu: Balustrade DuPont Gallery Glasbalustraden Laminat SentryGlas® Treppe Treppen Zwischenlage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Die Berge im Wohnzimmer
08.08.2018 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Bei der Planung von Gebäuden an die Sommerhitze denken
07.08.2018 | Technische Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Magnetische Antiteilchen eröffnen neue Horizonte für die Informationstechnologie

Computersimulationen zeigen neues Verhalten von Antiskyrmionen bei zunehmenden elektrischen Strömen

Skyrmionen sind magnetische Nanopartikel, die als vielversprechende Kandidaten für neue Technologien zur Datenspeicherung und Informationsverarbeitung gelten....

Im Focus: Unraveling the nature of 'whistlers' from space in the lab

A new study sheds light on how ultralow frequency radio waves and plasmas interact

Scientists at the University of California, Los Angeles present new research on a curious cosmic phenomenon known as "whistlers" -- very low frequency packets...

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Macht Sinn: Fraunhofer entwickelt Sensorsystem für KMU

15.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Magnetische Antiteilchen eröffnen neue Horizonte für die Informationstechnologie

15.08.2018 | Informationstechnologie

FKIE-Wissenschaftler präsentiert neuen Ansatz zur Detektion von Malware-Daten in Bilddateien

15.08.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics