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RUB-Bauingenieure veröffentlichen Forschungsbericht über nachhaltige Wasserwirtschaft

09.02.2007
Erst wenn der letzte Fluss vergiftet ist ...
Forschungsbericht über nachhaltige Wasserwirtschaft erschienen
RUB-Wissenschaftler haben bereits Folgeprojekt unterzeichnet

Der vor wenigen Tagen veröffentlichte Bericht des Weltklimarates war alarmierend. Während sich die Öffentlichkeit jetzt in erster Linie um die unverhältnismäßig hohe Erderwärmung sorgt, stehen andere Bereiche der Umwelt im Hintergrund.

Doch auch der Umgang mit Wasser erfordert nachhaltige Konzepte. Die Forscher des Projekts "Flussgebietsmanagement für die Werra" haben ein solches Konzept erarbeitet. Ihre Ergebnisse präsentiert die von Prof. Dr. Andreas Schumann (Lehrstuhl für Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik der RUB) geleitete Gruppe in dem kürzlich veröffentlichten Forschungsbericht "Werkzeuge für das integrierte Flussgebietsmanagement".

Ein großer Erfolg für die Forscher: Der Freistaat Thüringen hat mit der RUB bereits einen Folgevertrag unterzeichnet - unter dem Titel "Integrative Nutzung des technischen Hochwasserrückhaltes in Poldern und Talsperren im Flussgebiet der Unstrut" entwickelt Prof. Schumann Pläne zum Schutz vor Hochwasser, die sich an den globalen Klimawandel anpassen.

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Umsetzen der EU-Wasserrahmenrichtlinie

Hintergrund des Werra- Projektes ist die im Jahr 2000 abgeschlossene EU-Wasserrahmenrichtlinie, die einen guten Zustand sämtlicher europäischer Gewässer bis zum Jahr 2015 fordert. Eine Analyse des Ist-Zustands sowie des vorhandenen Potentials des Werragebietes leitet den Forschungsbericht ein. Modelluntersuchungen zeigen die verschiedenen Einflüsse auf den ökologischen Zustand einer Flusslandschaft. Unter Rücksichtnahme auf bestehende Defizite werden in einem exemplarischen Flussbewirtschaftungsplan Maßnahmen entwickelt, mit denen die Kriterien der Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen sind. Der thüringische Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt Dr. Volker Sklenar ist erfreut über die Ergebnisse: "Die Kooperation mit Hochschulinstitutionen, gestützt durch die Finanzierung aus Bundesmitteln ist für den Freistaat Thüringen von unschätzbarem Wert und schafft so die Voraussetzungen, sich deutschlandweit einzubringen. Zugleich wird die effiziente Verwendung dieser Mittel durch praxisorientierte Forschung garantiert".

Weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Schumann, Lehrstuhl für Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik, Fakultät für Bauingenieurwesen der RUB, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-24693, E-Mail: andreas.schumann@ruhr-uni-bochum.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/

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