Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein "Tor" zur Lichtwiese

19.12.2001


Der Architekturwettbewerb für das Erweiterungsgebäude des Fachbereichs Bauingenieurwesen auf der Lichtwiese ist entschieden - Hessens Wissenschaftsministerin Ruth Wagner überreicht heute die Preise.

Ein Tor zur Lichtwiese
Preise im Architektenwettbewerb für Institutsneubau auf der Lichtwiese verliehen

Darmstadt/Wiesbaden - "Der vom Land Hessen ausgelobte europaweite Architektenwettbewerb für die Errichtung eines Erweiterungsgebäudes für den Fachbereich Bauingenieurwesen der Technischen Universität Darmstadt ist entschieden: Der erste Preis, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 37.000 Mark, geht an das Büro Knoche Architekten aus Stuttgart". Das berichteten Hessens Wissenschaftsministerin Ruth Wagner und der Präsident der Technischen Universität Darmstadt, Prof. Dr. Ing. Johann-Dietrich Wörner, heute bei einer Pressekonferenz im Anschluss an die Preisverleihung in Darmstadt. Das Preisgericht habe die herausragende Bedeutung des ersten Preises auch dadurch unterstrichen, dass es auf einstimmigen Beschluss keinen zweiten sondern stattdessen zwei gleichrangige dritte Preise vergeben habe.
Der Neubau für den Fachbereich Bauingenieurwesen soll auf dem Erweiterungsstandort Lichtwiese der TU Darmstadt entstehen und die derzeit noch in der Alexanderstraße untergebrachten Institutsbereiche des Bauingenieurswesens aufnehmen. Vorgesehen sind neue Institutsflächen für Büro- und Vorlesungsräume im Umfang von rd. 2500 qm und Experimentalflächen für Hallennutzungen von rd. 1800 qm. Die Baukosten werden rund 25 Millionen Mark betragen.
Der preisgekrönte Entwurf des Stuttgarter Büros Knoche bietet nach dem Urteil der Jury eine ebenso überzeugende wie einfache städtebauliche Lösung: Mit dem längs zur Petersenstraße angeordneten markanten Institutsgebäude entsteht eine Art "Tor zur Lichtwiese", das auf ideale Weise mit den neuen Versuchshallen verknüpft ist. Durch diese Zuordnung gliedert der Institutsneubau das Forum Lichtwiese und beeinflusst den Campus weit über das unmittelbare Umfeld hinaus. Die neuen Hallen sind zugleich optimal an die bestehenden Hallenflächen angeschlossen, so dass sich neue Funktionszusammenhänge für den gesamten Hallenkomplex ohne Schwierigkeiten verwirklichen lassen.
An dem Realisierungswettbewerb haben sich insgesamt 59 Architektenbüros beteiligt. 15 Büros sind nach der ersten Sitzung des Preisgerichts in die engere Wahl gekommen. Bei seiner zweiten Sitzung am 15. Dezember 2001 hat sich das Preisgericht für folgende weitere Preisträger entschieden, die heute ebenfalls ausgezeichnet worden sind:
3. Preis (Preisgeld je 25.000 DM): Büro Auer + Weber (Stuttgart)
Büro Harris + Kurrie (Stuttgart)
4. Preis (Preisgeld 18.000 DM): Büro SHP Architekten Opitz (Darmstadt)
5. Preis (Preisgeld 13.000 DM): Büro Hausmann + Müller (Köln)
Ankäufe (Preisgeld je 9000 DM): Büro Kohlmayer + Oberst (Stuttgart), Büro Kramm + Strigl (Darmstadt), Büro 54f-architekten (Darmstadt)
Die im Rahmen des Realisierungswettbewerbes eingereichten Arbeiten der Architektenbüros sollen im Januar 2002 ausgestellt werden. In Absprache mit dem Preisgericht wird das Land Hessen die weitere Bearbeitung und Ausführung des Bauprojekts vorantreiben.
Ministerin Wagner und TUD-Präsident Wörner bezeichneten den Erweiterungsbau als wichtigen Schritt für die räumliche Zusammenführung der verschiedenen Fachgebiete des Bauingenieurwesens auf der Lichtwiese und damit für den Ausbau der TU Darmstadt insgesamt. Von dieser Bündelung der Hochschuleinrichtungen profitierten zudem der Wissenschaftsstandort Darmstadt und die bauliche Entwicklung der Stadt. Denn durch die Verlagerung der derzeitigen Institutsbereiche entstehen in der Stadtmitte an der Alexanderstraße freie Flächen, die die Stadt Darmstadt für das geplante Wissenschafts- und Kongresszentrum nutzen wird.
S.G., 19.12.2001

Diplom-Volksw. Sabine Gerbaulet | idw

Weitere Berichte zu: Lichtwiese

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Elbedome: Modernste VR-Technologie in Magdeburg
03.01.2019 | Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

nachricht Neue Methode für sichere Brücken
18.12.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ten-year anniversary of the Neumayer Station III

The scientific and political community alike stress the importance of German Antarctic research

Joint Press Release from the BMBF and AWI

The Antarctic is a frigid continent south of the Antarctic Circle, where researchers are the only inhabitants. Despite the hostile conditions, here the Alfred...

Im Focus: Ultra ultrasound to transform new tech

World first experiments on sensor that may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles

The new sensor - capable of detecting vibrations of living cells - may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles.

Im Focus: Fliegende optische Katzen für die Quantenkommunikation

Gleichzeitig tot und lebendig? Max-Planck-Forscher realisieren im Labor Erwin Schrödingers paradoxes Gedankenexperiment mithilfe eines verschränkten Atom-Licht-Zustands.

Bereits 1935 formulierte Erwin Schrödinger die paradoxen Eigenschaften der Quantenphysik in einem Gedankenexperiment über eine Katze, die gleichzeitig tot und...

Im Focus: Flying Optical Cats for Quantum Communication

Dead and alive at the same time? Researchers at the Max Planck Institute of Quantum Optics have implemented Erwin Schrödinger’s paradoxical gedanken experiment employing an entangled atom-light state.

In 1935 Erwin Schrödinger formulated a thought experiment designed to capture the paradoxical nature of quantum physics. The crucial element of this gedanken...

Im Focus: Implantate aus Nanozellulose: Das Ohr aus dem 3-D-Drucker

Aus Holz gewonnene Nanocellulose verfügt über erstaunliche Materialeigenschaften. Empa-Forscher bestücken den biologisch abbaubaren Rohstoff nun mit zusätzlichen Fähigkeiten, um Implantate für Knorpelerkrankungen mittels 3-D-Druck fertigen zu können.

Alles beginnt mit einem Ohr. Empa-Forscher Michael Hausmann entfernt das Objekt in Form eines menschlichen Ohrs aus dem 3-D-Drucker und erklärt: «Nanocellulose...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Smarte Sensorik für Mobilität und Produktion 4.0 am 07. Februar 2019 in Oldenburg

18.01.2019 | Veranstaltungen

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Erstmalig in Nürnberg: Tagung „HR-Trends 2019“

17.01.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zeitwirtschafts- und Einsatzplanungsprozesse effizient und transparent gestalten mit dem Workforce Management System der GFOS

18.01.2019 | Unternehmensmeldung

Der Schlaue Klaus erlaubt keine Fehler

18.01.2019 | Informationstechnologie

Neues Verfahren zur Grundwassersanierung: Mit Eisenoxid gegen hochgiftige Stoffe

18.01.2019 | Verfahrenstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics