Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Flexible Bautechnologie für sichere Gebäude

18.06.2003


Bei der Technologie-Wand, einer Innovation aus Italien, handelt es sich um Bauelemente oder Bausteine, die bereits ab Werk einem ausgeklügelten System zur Installation von Kabeln und Rohren ausgestattet sind. So können alle wichtigen Versorgungsleitungen für Strom, Telefon, Fernsehen, Wasser, Gas, Wärme und Raumklimatisierung einfach und kostengünstig in diesen Elementen untergebracht werden.



Die meisten Wohn- oder Industriebauten werden erstellt, ohne dass irgendwelche Maßnahmen für eine "mühelose" Installation von Kabeln und Rohrleitungen getroffen werden. Um später solche Systeme im Mauerwerk unterzubringen, müssen die Bauunternehmen mit Meißeln oder Fräsmaschinen Aussparungen in den Wänden herstellen, dort die Kabel und Leitungen verlegen und diese Leitungsschlitze anschließend wieder mit Mörtel verschließen. Abgesehen von der diffizilen und kostenintensiven Arbeit, die hierfür zu leisten ist, haben solche Maßnahmen durchaus auch Auswirkungen auf die Festigkeit der Gebäudestruktur.



Um diese Unzulänglichkeiten zu überwinden, wurden in Form der neuartigen Technologie-Wand vorgefertigte Bauelemente geschaffen, die bereits mit Leitungskanälen zur Unterbringung von Kabeln und Rohren ausgestattet sind. Nach Beendigung der Mauerarbeiten unter Verwendung dieser Elemente wird eine Leitungseinführung geöffnet, die mit einem vertikalen oder horizontalen Leitungskanal verbunden ist. Das Leitungsnetzwerk kann nun einfach hergestellt werden, indem die benötigten Kabel und Rohre durch diese Öffnung geführt werden. Zur weiteren Nutzung dieser Systeme wird eine Ausgangsöffnung hergestellt.

Im Vergleich zu anderen, ähnlichen Technologien stellt die Technologie-Wand ein homogeneres Komplettsystem von Bauelementen dar. Darüber hinaus kann diese patentierte Neuheit für verschiedene Zwecke eingesetzt werden, so z.B. in tragenden Wänden, Vorhangwänden oder Trennwänden, wo sie jeweils unschlagbare Vorteile bieten. Dazu zählen der solide Aufbau, die Einsparung von Zeit und Kosten im Hinblick auf die Installation der haustechnischen Systeme sowie eine deutliche Vereinfachung der Bauarbeiten. Außerdem gestattet die Technologie-Wand ein einfaches Installieren, Modifizieren und Verstärken der Leitungsnetze, und das auch dann, wenn sich Bewohner im Gebäude befinden.

Nicht zuletzt bietet sie auch erweiterte Dekorationsmöglichkeiten - z.B. in Form von Steinverkleidungen in Innenräumen - oder die Realisierung von praktischen Details wie etwa Wandheizungen mit integrierten Heizkörpern oder hinterlüfteten Wänden. Es wird eine Zusammenarbeit mit Bauunternehmen und Ingenieurbüros auf der Basis von Lizenz-, Fertigungs- und Marketingabkommen angestrebt. Der Patentinhaber bietet technische Unterstützung bei der Verbesserung dieser technologischen Lösung und ihrer optimalen Auslegung für spezielle Anforderungen von Partnern sowie zur Durchführung von Auswertungsstudien an.

Kontakt:

ASTER - Scienza Tecnologia Impresa - S. cons. a r.l.
Area di Ricerca di Bologna
Via Gobetti 101
40129 Bologna, Italien
Giovanni Mancuso
Tel: +39-051-6398099
Fax: +39-051-6398131
Email: giovanni.mancuso@aster.it

Giovanni Mancuso | ctm
Weitere Informationen:
http://www.aster.it

Weitere Berichte zu: Flexible Bautechnologie Kabel Technologie-Wand

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Ein Haus wird zum Internetstar
17.07.2018 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Vertikales Begrünungssystem Biolit Vertical Green<sup>®</sup> auf Landesgartenschau Würzburg
16.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics