Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbundprojekt BAUEN 21 - die Zukunft des Bauens

16.01.2001


Um Antworten auf die Frage »Wie sieht das Bauen der Zukunft aus?« zu finden, hat Fraunhofer IAO in Zusammenarbeit mit Partnern der Baubranche das Verbundprojekt BAUEN 21 gestartet, in dem die Entwicklungen ganzheitlich ermittelt und integrative Visionen und Lösungen gestaltet werden.

An der Schwelle zur Informationsgesellschaft steht auch das Bauwesen vor Herausforderungen, die wohl mit kaum etwas in der Vergangenheit vergleichbar sind: Informations- und Kommunikationstechnologien - die derzeitigen Basisinnovationen - verändern die Welt rasanter und radikaler als je zuvor. Für den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes, von der Planung über die Ausführung und Nutzung bis hin zum Recycling, sind in Zukunft grundlegende Veränderungen zu erwarten.
Um Antworten auf die Frage »Wie sieht das Bauen der Zukunft aus?« zu finden, hat Fraunhofer IAO in Zusammenarbeit mit den Partnern Geberit GmbH, Intago GmbH, Siemens Gebäudetechnik GmbH & Co. OHG, Viessmann Werke GmbH & Co., Ytong AG und Zapf GmbH & Co. das Verbundprojekt »BAUEN 21« gestartet, in dem die Entwicklungen ganzheitlich ermittelt und integrative Visionen und Lösungen gestaltet werden.
Ziel dieses anspruchsvollen Verbundprojekts ist die Schaffung theoretischer und praktischer Grundlagen, die es ermöglichen, zukunftsfähige Entwicklungen von Produkten, Prozessen und Strukturen zu initiieren. Um die im Baubereich bestehende Spirale der sich oftmals gegenseitig negativ verstärkenden Effekte zu durchbrechen, bilden ganzheitliche Szenarien über das Bauen der Zukunft die Grundlage für die Gestaltung von Visionen und Lösungen. Als konkrete Ziele gelten dabei u. a.:
- Forcierung von Forschung und Entwicklung im Baubereich,
- Integration neuer Informationstechnologien in die Planung und Erstellung,
- marktgerechte Entwicklung zukünftiger Produkte und Strukturen,
- prozess- und systemorientierten Planungs- und Realisierungskonzepte,
- Einbindung und Vernetzung aller Baubeteiligter schon in der Planungsphase.

Das Projekt gliedert sich in mehrere Phasen: in der ersten Phase »Trends und Szenarien für das integrierte Bauen der Zukunft« werden aktuelle Entwicklungen erfasst und Trends aufgespürt. In der aktuellen zweiten Phase werden Fokusthemen für das integrierte Bauen der Zukunft bearbeitet.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Werner Biesenberger
Rosensteinstraße 22-24, D-70191 Stuttgart
Telefon +49 (0) 7 11/9 70-54 75, Telefax +49 (0) 7 11/9 70-54 61
E-Mail: Werner.Biesenberger@iao.fhg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Henning Hinderer |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Schleichender Zerfall
22.10.2019 | Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

nachricht »Switch2Save«: Intelligente Fenster und Glasfassaden durch neuartige Schaltungstechnik
15.10.2019 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hohlraum vermittelt starke Wechselwirkung zwischen Licht und Materie

Forschern ist es gelungen, mithilfe eines mikroskopischen Hohlraumes eine effiziente quantenmechanische Licht-Materie-Schnittstelle zu schaffen. Darin wird ein einzelnes Photon bis zu zehn Mal von einem künstlichen Atom ausgesandt und wieder absorbiert. Das eröffnet neue Perspektiven für die Quantentechnologie, berichten Physiker der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum in der Zeitschrift «Nature».

Die Quantenphysik beschreibt Photonen als Lichtteilchen. Will man ein einzelnes Photon mit einem einzelnen Atom interagieren lassen, stellt dies aufgrund der...

Im Focus: A cavity leads to a strong interaction between light and matter

Researchers have succeeded in creating an efficient quantum-mechanical light-matter interface using a microscopic cavity. Within this cavity, a single photon is emitted and absorbed up to 10 times by an artificial atom. This opens up new prospects for quantum technology, report physicists at the University of Basel and Ruhr-University Bochum in the journal Nature.

Quantum physics describes photons as light particles. Achieving an interaction between a single photon and a single atom is a huge challenge due to the tiny...

Im Focus: Freiburger Forschenden gelingt die erste Synthese eines kationischen Tetraederclusters in Lösung

Hauptgruppenatome kommen oft in kleinen Clustern vor, die neutral, negativ oder positiv geladen sein können. Das bekannteste neutrale sogenannte Tetraedercluster ist der weiße Phosphor (P4), aber darüber hinaus sind weitere Tetraeder als Substanz isolierbar. Es handelt sich um Moleküle aus vier Atomen, deren räumliche Anordnung einem Tetraeder aus gleichseitigen Dreiecken entspricht. Bisher waren neben mindestens sechs neutralen Versionen wie As4 oder AsP3 eine Vielzahl von negativ geladenen Tetraedern wie In2Sb22– bekannt, jedoch keine kationischen, also positiv geladenen Varianten.

Ein Team um Prof. Dr. Ingo Krossing vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Freiburg ist es gelungen, diese positiv geladenen...

Im Focus: Die schnellste Ameise der Welt - Wüstenflitzer haben kurze Beine, aber eine perfekte Koordination

Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet. Veröffentlicht wurde diese Entdeckung jüngst im „Journal of Experimental Biology“.

Sie geht auf Nahrungssuche, wenn andere Siesta halten: Die saharische Silberameise macht vor allem in der Mittagshitze der Sahara und in den Wüsten der...

Im Focus: Fraunhofer FHR zeigt kontaktlose, zerstörungsfreie Qualitätskontrolle von Kunststoffprodukten auf der K 2019

Auf der K 2019, der Weltleitmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie vom 16.-23. Oktober in Düsseldorf, demonstriert das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR das breite Anwendungsspektrum des von ihm entwickelten Millimeterwellen-Scanners SAMMI® im Kunststoffbereich. Im Rahmen des Messeauftritts führen die Wissenschaftler die vielseitigen Möglichkeiten der Millimeterwellentechnologie zur kontaktlosen, zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffprodukten vor.

Millimeterwellen sind in der Lage, nicht leitende, sogenannte dielektrische Materialien zu durchdringen. Damit eigen sie sich in besonderem Maße zum Einsatz in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

13. Aachener Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung – »Collaborate to Innovate: Making the Net Work«

22.10.2019 | Veranstaltungen

Serienfertigung von XXL-Produkten: Expertentreffen in Hannover

22.10.2019 | Veranstaltungen

Digitales-Krankenhaus – wo bleibt der Mensch?

21.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

13. Aachener Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung – »Collaborate to Innovate: Making the Net Work«

22.10.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Studenten entwickeln einen Koffer, der automatisch auf Schritt und Tritt folgt

22.10.2019 | Innovative Produkte

Chemikern der Universität Münster gelingt Herstellung neuartiger Lewis-Supersäuren auf Phosphor-Basis

22.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics