Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energetisch optimiert und flexibel nutzbar

14.12.2007
Aachener Bürogebäude als Serienmodell?

Ein energetisch optimiertes Gebäude macht sich für Arbeitgeber in jeder Hinsicht bezahlt: Es bietet hohen Innenraumkomfort am Arbeitsplatz, geringe Betriebskosten und muss auch im Bau nicht teuer sein. Das neue BINE-Projekt-Info "Effizientes Bürogebäude mit flexiblem Raumkonzept" (13/2007) stellt ein gelungenes Beispiel aus Aachen vor, das durch sein überschaubares Technik- und Architekturkonzept besticht.

Das Bürogebäude bietet ca. 100 Arbeitsplätze auf vier Etagen und ist flexibel in Nutzungseinheiten und verschiedene Büroformen teilbar. Nach den Vorstellungen der Planer könnte aus dem Konzept eine Reihe entstehen, die sich die Erfahrungen bei Planung und Betrieb des "Prototyps" zu nutze macht.

Das hochgedämmte Bürogebäude sollte in Erstellung und Betrieb besonders wirtschaftlich sein. In der Konzeptphase wurde daher jeder Teilaspekt hinsichtlich der Kosten, die über die gesamte Bau- und Nutzungszeit zu erwarten sind, bewertet und optimiert. Der großflächige Grundriss ohne tragende Innenwände ermöglicht eine variable Unterteilung. Das Energiekonzept setzt primär auf die Nutzung von Erdwärme bzw. -kälte im Zusammenspiel mit einer Wärmepumpe und ist bewusst einfach gehalten. Die Integration der Gebäudetechnik in Decke bzw. Fußboden unterstützt die Flexibilität im Innenraum.

Ein intensives Monitoring begleitete den Gebäudebetrieb in den ersten Jahren. Dadurch konnte man den Energieverbrauch und seine Einflussfaktoren genau analysieren und wurde auch auf regelungstechnische Schwierigkeiten aufmerksam. Die Auswertung hat entscheidend dazu beigetragen, dass das Gebäude inzwischen mit sehr guten Kennzahlen aufwarten kann. Das Projekt-Info "Effizientes Bürogebäude mit flexiblem Raumkonzept" (13/07) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich - im Internet unter http://www.bine.info oder telefonisch unter 0228 - 92379-0.

Pressekontakt

BINE Informationsdienst
Uwe Milles
Tel. 0228/9 23 79-26
Fax 0228/9 23 79-29
E-Mail presse@bine.info
Kaiserstraße 185-197
53113 Bonn
BINE ist ein Informationsdienst von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. FIZ Karlsruhe ist Dienstleister und Servicepartner für das Informationsmanagement und den Wissenstransfer in Wissenschaft und Wirtschaft. Schwerpunkte sind die weltweit einzigartige Datenbankkollektion von STN International und die Entwicklung von e-Science-Lösungen.

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.bine.info
http://www.fiz-karlsruhe.de
http://www.bine.info/templ_meta.php/presseforum/archiv_pressetexte/514/link=clicked/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Warum quillt und reisst Beton?
05.10.2018 | Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

nachricht Bauen mit Textilbeton aus nachwachsenden Rohstoffen
01.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Im Focus: Chemiker der Universitäten Rostock und Yale zeigen erstmals Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen

Die Forschungskooperation zwischen der Universität Yale und der Universität Rostock hat neue wissenschaftliche Ergebnisse hervorgebracht. In der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“ berichten die Wissenschaftler über eine Dreierkette aus Ionen gleicher Ladung, die durch sogenannte Wasserstoffbrücken zusammengehalten werden. Damit zeigen die Forscher zum ersten Mal eine Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen, die sich im Grunde abstoßen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Professoren Mark Johnson, einem weltbekannten Cluster-Forscher, und Ralf Ludwig aus der Physikalischen Chemie der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2018

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nanodiamanten als Photokatalysatoren

18.10.2018 | Materialwissenschaften

Schichten aus Braunschweig auf dem Weg zum Merkur

18.10.2018 | Physik Astronomie

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics