Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jetzt online: Weltweite Karte zu Projekten gebäudegebundener Landwirtschaft

25.06.2012
Die Webseite des Forschungsprojektes „Z-Farm – Städtische Landwirtschaft der Zukunft“ www.zfarm.de verfügt über ein neues Informationsangebot: Eine Online-Karte, die weltweit existierende Typen gebäudegebundener Landwirtschaftsprojekte aufzeigt.

Der Trend, den Anbau von Obst und Gemüse wieder näher an den Verbraucher, sprich in die Stadt zu bringen, spiegelt sich in zahlreichen Initiativen städtischer Landwirtschaft wieder.

Eine spezielle Form davon ist der Obst- und Gemüseanbau auf, an oder in Gebäuden in der Stadt – das sogenannte Zero-Acreage Farming (ZFarming). Was zunächst noch nach Zukunftsmusik klingt, wird bereits in vielen Städten praktiziert.

Die ForscherInnen von ZFarm haben eine ganze Reihe existierender Projekte gebäudegebundener Landwirtschaft in Europa, Nordamerika, Asien und Australien identifiziert.

Diese haben sie in einer Karte aufbereitet, in der sich Nutzer einen Überblick über eine Vielzahl von Dachgewächshäusern, offenen Dachfarmen/-gärten und indoor farming Projekten verschaffen können.

Dort finden sie Steckbriefe zu jedem Projekt mit folgenden Informationen:

- Name und Adresse des Projekts,
- Farmtyp (Rooftopfarm/Garden, Indoorfarm, Rooftop Greenhouse, Facade),
- Gebäudenutzungen, mit denen ZFarming jeweils kombiniert wird,
- konzeptionelle Ausrichtung der Projekte (sogenannter Z-Farm-Typ)
- weiterführende Links
Die Karte bietet zudem die Möglichkeit, Projekte gezielt nach verschiedenen Kriterien zu suchen. Die Projektdatenbank erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird im weiteren Verlauf des Projekts regelmäßig aktualisiert. Den Link zur Karte sowie Tipps zur Benutzung und einige weiterführende Hinweise finden Sie unter http://www.zfarm.de (Unterseite „Die Ideen“).

Die Karte bietet einen bisher wohl einmaligen Überblick über die verschiedenen Formen und Typen der gebäudegebundenen Landwirtschaft in Städten industrialisierter Länder. Durch die Analyse existierender Projekte und den daraus abgeleiteten ZFarm-Typen ist das Forschungsteam nun in der Lage, das breite Spektrum der gebäudegebundenen Landwirtschaft abzubilden und zu beschreiben.

Zum Projekt ZFarm – Städtische Landschaft der Zukunft“

Die Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten des sogenannten Zero Acreage Farming oder ZFarming erforscht das Projektteam „ZFarm – Städtische Landwirtschaft der Zukunft“ am Beispiel des Großstadtraums Berlin. Bis 2013 treiben das Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin und das inter 3 Institut für Ressourcenmanagement unter Leitung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) die gebäudegebundene Landwirtschaft in Berlin mit einer Innovations- und Technikanalyse voran. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter http://www.zfarm.de

Pressekontakt
Pressebüro des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.
Monique Luckas/Susanne Hecker
Tel. 033432/82 405
033432/82 309
Mail. public.relations@zalf.de

Monique Luckas | idw
Weitere Informationen:
http://www.zfarm.de
http://www.user.tu-berlin.de/wolfgang.straub/zfarm/svg/index_svg.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Agrar- Forstwissenschaften:

nachricht David statt Goliath: Kleinharvester-Demonstrator auf der Fachmesse „Interforst“ in München
17.07.2018 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Vorwarnsystem per Handy-App: Extremwetterschäden in der Landwirtschaft vermeiden
02.07.2018 | Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Agrar- Forstwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics