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Kartoffelbau: Stickstoff-Reihendüngung macht stark gegen Unkräuter

09.05.2001


Eine Reihendüngung mit Stickstoff (N) bewirkt gegenüber der Flächendüngung einen Unkrautunterdrückungseffekt von 50 Prozent bei den Kartoffelsorten Paola und Fausta. Dies zeigen Untersuchungen der Biologischen
Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig. Der kumulative Effekt von Sortenwahl und Reihendüngung erreichte bei Gegenüberstellung der beiden geprüften Sorten 81 Prozent. Die Reihendüngung mit Stickstoff hat das Unkrautunterdrückungsvermögen der Kultur erhöht, allerdings ohne Sortendifferenzierung. Ziel der Versuche war insgesamt, die sortenspezifische Unkrautunterdrückung bei Kartoffeln und deren Veränderung durch eine Stickstoff(N)-unterfußdüngung zu quantifizieren und die Variabilität des Merkmals aufzuzeigen. Von insgesamt 200 auf die Stärke ihrer Merkmalsausprägung hin analysierten Sorten hatte ein Viertel eine überdurchschnittliche Merkmalsausprägung. Damit liegt eine züchterisch nutzbare Ausgangsbasis für das Merkmal "Unkrautunterdrückung" vor. Zur Optimierung der durch eine Sortenwahl erzielbaren unkrautunterdrückenden Effekte können das Vorkeimen des Pflanzgutes, eine Reihendüngung und eine zielkonforme Bestandsgeometrie (Pflanzdichte und Reihenweite) beitragen. aid, Dr. Marion Morgner

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Im Focus: Die Loopings der Bakterien: Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen analysiert Fortbewegung

Das magnetotaktische Bakterium Magnetococcus marinus schwimmt mit Hilfe von zwei Bündeln von Geißeln. Außerdem besitzen die Bakterienzellen eine Art intrazelluläre Kompassnadel und können daher mit einem Magnetfeld gesteuert werden. Sie werden deshalb als biologisches Modell für Mikroroboter benutzt. Ein internationales Team der Universität Göttingen, des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam und der CEA Cadarache (Frankreich) hat nun aufgeklärt, wie sich diese Bakterien bewegen und deren Schwimmgeschwindigkeit bestimmt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift eLife erschienen.

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Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

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Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

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Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

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