Größter Vermögensverwalter bei Immobilien- und Immobilienfondsanlagen.

Deutsche Bank übernimmt führenden US-Immobilienvermögensverwalter RREEF

Mit der Übernahme wird die Bank mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 36,0 Mrd. USD zum größten Vermögensverwalter bei Immobilien- und Immobilienfondsanlagen.

Die Deutsche Bank hat mit Haselmere NV, Rodamco Europe NV, Rodamco North America und Robeco Groep NV vereinbart, die RoPro U.S. Holding, Inc., über die die Immobilienvermögensverwaltungsgesellschaft RREEF gehalten wird, zu erwerben. Die Deutsche Bank bezahlt ca. 440 Mio USD für das operative Geschäft von RREEF und zusätzlich 50 Mio USD für bestimmte Immobilieninvestments, die RREEF zusammen mit ausgewählten Co-Investoren eingegangen ist. Die Transaktion soll im ersten Halbjahr 2002 abgeschlossen werden.

RREEF ist eine der führenden amerikanischen Immobilienanlagegesellschaften mit einem verwalteten Vermögen von 16,2 Mrd USD (per 31. Dezember 2001). Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit von RREEF sind Investitionen in gewerbliche Immobilien, Bürogebäude, Wohngebäude sowie Einkaufszentren in den 50 größten US-Metropolen. Zu den 196 Kunden von RREEF zählen vor allem Unternehmens- und öffentlich-rechtliche Pensionskassen in den USA, wie z.B. das California Public Employees´ Retirement System und die Los Angeles County Employees Retirement Association. RREEF beschäftigt etwa 1.000 Mitarbeiter und operiert von seinen drei Unternehmensstandorten in Chicago, San Francisco und New York aus.

RREEF wird sich weiterhin auf den US-Markt konzentrieren und wird als Geschäftseinheit von DB Real Estate, des für die Immobilienanlage zuständigen Bereichs der Deutschen Asset Management, geführt. Der Markenname „RREEF“ bleibt erhalten; RREEF wird weiterhin durch das bestehende Management geleitet.

„Mit der Übernahme von RREEF wird die Deutsche Bank ihr weltweites Angebotsspektrum an alternativen Investments im Bereich Private Clients and Asset Management (PCAM) erheblich erweitern. Damit können wir unseren Kunden erstklassige US-Immobilienanlagen anbieten,“ erklärte Michael Philipp, Mitglied des Group Executive Committee der Deutschen Bank und verantwortlich für Asset Management und Wealth Management Services. „Mit der Übernahme von RREEF stärken wir die Position der Deutschen Bank im Vermögensmanagement und setzen unsere jüngst getätigten Akquisitionen konsequent fort.“

Richard M. Gunthel, Managing Director und Global Head von DB Real Estate, ergänzte: „Mit der Übernahme von RREEF vervollständigen wir unser Angebot an US-Immobilienanlageprodukten und stärken unsere Position als globaler Asset Manager. Die Deutsche Bank verwaltet dann ein Immobilienvermögen von mehr als 36,0 Mrd USD und wird – laut einer Übersicht in Pensions & Investments (Ausgabe vom 15.10.2001) – zum weltweit führenden Vermögensverwalter von Immobilien- und Immobilienfondsanlagen. Zudem erwerben wir mit RREEF einen Vermögensverwalter, der für seine nachhaltige Wertentwicklung bekannt ist und bei den Anlegern ein hohes Ansehen genießt.“ Derzeit verwaltet DB Real Estate ein Immobilienvermögen von mehr als 21,0 Mrd USD und ist weltweit der zweitgrößte Vermögensverwalter bei Immobilien- und Immobilienfondsanlagen (laut der P&I Übersicht).

Donald A. King, Jr., Managing Principal von RREEF, erklärte: „Durch die Deutsche Bank eröffnen sich für RREEF erstklassige Möglichkeiten. In den letzten fünf Jahren ist das verwaltete Vermögen von RREFF beträchtlich gewachsen. Gleichzeitig konnten wir für unsere Kunden eine über der Benchmark liegende Performance erzielen. Das Distributionsnetz der Deutschen Bank ist eine gute Ausgangsbasis für künftiges Wachstum. RREEF erhält durch die Verbindung einen besseren Zugang zu den globalen Kapitalmärkten. Wir sind davon überzeugt, dass diese Verbindung unseren Kunden nützt und uns in die Lage versetzt, unseren Kunden weiterhin erstklassige Anlagemöglichkeiten und einen hochwertigen Service zu bieten.“

Die Übernahme von RREEF stellt eine hervorragende Ergänzung des Immobilienanlageangebots im Bereich PCAM dar und ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum weltweit führenden Anbieter von Investmentprodukten. Mit RREEF kann die Bank – wie auch mit der geplanten Übernahme von Scudder – ihr bestehendes Distributionsnetz noch besser nutzen.

Im September 2001 gab die Deutsche Bank bekannt, dass sie beabsichtigt, den US Investmentfondsmanager Scudder zu erwerben. Nach Abschluß dieser Transaktion wird die Deutsche Bank weltweit ein Vermögen von rund 1,4 Billionen Euro betreuen. Deutsche Banc. Alex Brown fungierte als Berater für PCAM beim Erwerb von RREEF.

Diese Presseinformation enthält vorausschauende Aussagen. Vorausschauende Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben; sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Jede Aussage in dieser Presseinformation, die unsere Absichten, Annahmen, Erwartungen oder Vorhersagen (sowie die zugrundeliegenden Annahmen) wiedergibt, ist eine vorausschauende Aussage. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Vorausschauende Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.

Vorausschauende Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, daß die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von vorausschauenden Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen; der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften; die Umsetzung unserer Restrukturierung einschließlich des geplanten Personalabbaus; die Verläßlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement; sowie andere Risiken, die den von uns bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC „Form 20-F“ vom 20. September 2001auf den Seiten 9 bis 13 unter „Risk Factors“ im Detail dargestellt.

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