Außenhandel steigert noch einmal Tempo

Die besonders dynamische Entwicklung im Handel mit den Drittländern außerhalb der EU reflektiert die ständig wachsende Bedeutung dieser Länder in der Weltwirtschaft und verdeutlicht zugleich die starke Position der deutschen Wirtschaft auf diesen Zukunftsmärkten.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute in Berlin anlässlich der Veröffentlichung der Außenhandelszahlen für den vergangenen November durch das Statistische Bundesamt.

Nach den aktuellen Monatszahlen des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung des deutschen Außenhandels im November 2006 stiegen die deutschen Ausfuhren im Vorjahresvergleich um 19,2 Prozent auf 85,2 Milliarden Euro, die Einfuhren stiegen um 13,9 Prozent auf 66,7 Milliarden Euro. In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im November 2006 Waren im Wert von 34,6 Milli-arden Euro exportiert und Waren im Wert von 24,2 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber November 2005 stiegen die Exporte in die Drittländer um 37,3 Prozent und die Importe von dort um 15,9 Prozent.

„Die Unternehmen fühlen sich von der Politik bei der Vorbereitung auf die Globalisierung allein gelassen. 90 Prozent der Unternehmen geben bei unserer jüngsten Unternehmerbefragung an, dass die Maßnahmen der Politik an den Anforderungen der Unternehmen vorbeigehen. Es reicht nicht aus, Reformen anzukündigen, es muss entschlossen gehandelt werden“, so Börner abschließend.

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André Schwarz presseportal

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http://www.bga.de

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