Fondsbörse Deutschland: Zweitmarkthandel zieht positive Bilanz / Umsätze im Vorjahresvergleich um 80 Prozent gestiegen

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG zieht eine positive Bilanz des Jahres 2005 im Zweitmarkthandel mit geschlossenen Fonds: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr an der Fondsbörse Deutschland geschlossene Fonds im Wert von 42,4 Millionen Euro gehandelt. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Fondsbörse Deutschland blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Insgesamt wurden 2005 geschlossene Fonds im Wert von 42,4 Millionen Euro an der Fondsbörse Deutschland gehandelt, 80 Prozent mehr als im Vorjahr. 221 verschiedene Fonds von 35 Emissionshäusern wechselten den Besitzer. Die Zahl der Geschäftsabschlüsse belief sich auf insgesamt 1.085. Knapp drei Viertel des Handelsvolumens entfielen auf Immobilienfonds (31,5 Millionen Euro) und rund ein Viertel auf Schiffsbeteiligungen (10,9 Millionen Euro). Der Umsatzanteil des erst im November 2004 neu geschaffenen Premium-Segments lag 2005 bereits bei knapp 25 Prozent. Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG, sagt: „Die Fondsbörse Deutschland hat bei den Anlegern weitreichende Akzeptanz gefunden. Die Umsatz- und Kursentwicklung 2005 zeigt deutlich die steigende Nachfrage von Verkäufern wie Käufern nach einem neutralen und liquiden Zweitmarkt.“

Durchschnittskurs: Schiffe übertreffen Immobilien

Der Durchschnittskurs aller gehandelten Fonds lag 2005 bei rund 53,4 Prozent. Schiffsbeteiligungen erzielten dabei mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 92,1 Prozent der Einlagesumme deutlich mehr als Immobilienfonds mit durchschnittlich 40,1 Prozent. Den Kurssieger 2005 lieferte jedoch kein Schiffs-, sondern ein Immobilienfonds: Für einen Anteil am RWI WestFonds 25 zahlte ein Anleger im Dezember 280 Prozent des Nominalkapitals.

Investitionsobjekt des 1971 aufgelegten Fonds ist ein Düsseldorfer Büro- und Dienstleistungszentrum. Den Höchstpreis bei den Schiffsbeteiligungen erzielte ein Anteil am 3.534-TEU-Containerschiff MS Lütjenburg, der im September für 200 Prozent der Einlagesumme den Besitzer wechselte. Das MS Lütjenburg war 1994 vom Hamburger Emissionshaus Hansa Treuhand platziert worden.

Den Grund für das erfreuliche Kursniveau sieht Gadeberg in der Bieterkonkurrenz am Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland: „2005 erwarben 136 Anleger Fondsanteile über die Fondsbörse Deutschland. Rund drei Viertel davon waren Privatinvestoren. Die Zahl der gelisteten Interessenten ist mehr als drei Mal so hoch. Entsprechend groß ist der Wettbewerb der Kaufinteressenten bei rentablen Gebrauchtfonds. Der Vorteil für die Verkäufer: Sie profitieren aufgrund steigender Kurse.“

Ausblick: Handelsvolumen steigern und Premium-Partner gewinnen Auch 2006 will die Fondsbörse Deutschland ihren Erfolgkurs fortsetzen. Neben der weiteren Steigerung des Handelsvolumens soll der Zweitmarkt an der Fondsbörse Deutschland auf eine breitere Basis im Markt gestellt und weitere Käufer- und Verkäuferschichten erschlossen werden. Gadeberg: „Neue Premium-Partner zu gewinnen und die Betreuungsqualität weiter zu verbessern sind Ziele für 2006. Wir wollen Verkäufern und Käufern eine noch intensivere Betreuung als bisher bieten. Im Jahresverlauf haben wir unser Team bereits von fünf auf zehn Mitarbeiter verdoppelt. Weitere Einstellungen sind geplant.“

Info: Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG betreut seit Anfang 2000 den Handel mit geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland, seinerzeit noch unter dem Namen DAI Zweitmarkt GmbH. Die Beteiligungsmakler AG gehört zur Gruppe der BÖAG Börsen AG Hamburg/Hannover, der Betreiberin der Plattform. Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler handeln an der Fondsbörse Deutschland geschlossene Fonds. Derzeit sind über die Handelsplattform rund 2.000 geschlossene Fonds handelbar.

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Alex Gadeberg presseportal

Weitere Informationen:

http://www.zweitmarkt.de

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