Positiver Trend im Außenhandel hält an

„Wie bereits im Vormonat zeigte sich der deutsche Außenhandel im September äußerst dynamisch. Einmal mehr wuchsen die Ausfuhren im Jahresvergleich zweistellig, während die Einfuhren mit knapp unter zehn Prozent wieder unter dem Anstieg der Ausfuhren lagen.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute in Berlin.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für September 2005 bekannt gegeben. Danach stiegen die deutschen Ausfuhren in diesem Zeitraum um 12,8 Prozent auf 69,5 Milliarden Euro, während die Importe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,8 Prozent auf 54,5 Milliarden Euro zulegten. Der Handelsbilanzsaldo betrug somit 15 Milliarden Euro, 3,5 Milliarden mehr als im August diesen Jahres. Unterdurchschnittlich legte im September einmal mehr der Handel mit den Ländern der Eurozone zu – die Exporte in diese Länder wuchsen insgesamt um 8,2, die Importe um 7,3 Prozent. Deutlich positiver entwickelte sich hingegen der Handel mit den anderen EU-Ländern: Die Ausfuhren in diese Länder stiegen um 13,3, die Einfuhren gar um 17,9 Prozent.

„Die größten Wachstumsraten zeigten sich einmal mehr im Handel mit Drittstaaten sowie den EU-Ländern, die nicht zur Eurozone gehören, insbesondere den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Hierin spiegelt sich die größere wirtschaftliche Dynamik in diesen Ländern wider. Das starke Wachstum der Ausfuhren in Drittländer – über 18 Prozent – zeigt einmal mehr, dass deutsche Produkte auf den Weltmärkten weiterhin wettbewerbsfähig sind. Dies wird auch von der Entspannung bei den Wechselkursen unterstützt. Der Anstieg der Einfuhren aus den Drittländern lag im September mit plus 8,9 Prozent nach dem starken Einmalwachstum im Vormonat wieder im längerfristigen Trend“, so der BGA-Präsident.

„Die anhaltend positive Entwicklung im deutschen Außenhandel alleine reicht nicht aus, um Deutschland aus der Stagnation zu befreien. Die neue Bundesregierung muss die Voraussetzungen für eine stärkere binnenwirtschaftliche Dynamik schaffen und dazu die Modernisierung Deutschlands in allen Bereichen verstärkt fortsetzen“, so Börner abschließend.

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André Schwarz presseportal

Weitere Informationen:

http://www.bga.de

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