Aktuelle Zahlen bestätigen positiven Trend am Ausbildungsstellenmarkt

Bulmahn: „Das Engagement der Bundesregierung zeigt deutliche Erfolge“

Die heute veröffentlichten aktuellen Daten der Berufsberatungsstatistik im Monat Juni bestätigen die in den letzten Monaten bereits erkennbaren positiven Tendenzen auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Die derzeitige rechnerische Lücke zwischen der Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber und der Ausbildungsstellen ist noch einmal deutlich geringer als im Vorjahr. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn erklärte dazu heute in Berlin: „Die großen Anstrengungen der Bundesregierung, die Ausbildungschancen der Jugendlichen deutlich zu verbessern, sind auch in diesem Jahr erfolgreich. Der Ausbildungskonsens, der im Bündnis für Arbeit vereinbart worden ist und die von der Bundesregierung eingeleiteten Maßnahmen greifen. Die Bundesregierung wird auch in Zukunft alles tun, um die positiven Entwicklungen auf dem Ausbildungsstellenmarkt weiter mit Nachdruck zu unterstützen. Aber auch die Wirtschaft muss alle Anstrengungen unternehmen, um das Ausbildungsplatzangebot zu erhöhen“.

Bundesweit wurden gegenüber dem Vorjahr über 10.700 betriebliche Ausbildungsstellen mehr gemeldet. In den alten Ländern waren es 15.200 mehr; in den neuen Ländern sind es zur Zeit 4.500 weniger. Gleichzeitig gingen die Zahlen der gemeldeten Bewerber in den alten Ländern um 23.200 und in den neuen Ländern um 10.800 zurück. Bulmahn betonte, die Bundesregierung werde nicht nachlassen, gerade in den neuen Ländern weiter für betriebliche Ausbildungsplätze zu werben. In den neuen Ländern seien allerdings wieder außerbetriebliche Ausbildungsangebote in erheblicher Zahl notwendig. Bereits in diesem Jahr und in den Vorjahren habe die Bundesregierung ein zusätzliches Ausbildungsplatzprogramm mit den neuen Ländern vereinbart. Das werde auch im Jahr 2002 fortgesetzt.

Bundesministerin Bulmahn wies darauf hin, dass auch in den nächsten Jahren ein Rückgang der Bewerberzahlen zu erwarten sei. „Die Betriebe investieren in ihre eigene Zukunft, wenn sie jetzt jungen Menschen die Chance für eine qualifizierte Ausbildung anbieten. Ausbildung und Qualifizierung ist in Deutschland lebensnotwendig. Denn nur so können wir unseren Teil dazu beitragen, den Fachkräftebedarf in Zukunft zu sichern“, erklärte die Ministerin abschließend.

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