Europäisches IKT-Gründerzentrum will "mehr erreichen"

„Mehr erreichen“ heißt das Ziel des soeben an den Start gegangenen EU-Projektes „ACHIEVE More“, das europaweit 50 Gründerzentren, 15 regionale Cluster, ca. 400 kleine und mittelständische Unternehmen mit besonderen Wachstums- und Innovationspotenzialen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie verschiedene Gründungskapital-Fonds zusammenbringt.

Ziel des mit 1,8 Millionen Euro von der Europäischen Kommission unter Europe INNOVA geförderten Projekts ist es innovative, wissensintensive kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in ihrem Wachstum zu unterstützen und ihren Markterfolg zu beschleunigen. Zu diesem Zweck werden den Unternehmen Instrumente, Beratung und verschiedene Unterstützungsleistungen von Gründerzentren zur Verfügung gestellt sowie Kontakte zu anderen Marktakteuren und Clustern hergestellt. Darüber hinaus werden die Unternehmen bei ihrer Suche nach Gründungskapital unterstützt – was sich in Europa nach wie vor schwierig gestaltet. Einen weiteren zentralen Baustein des Projekts bildet die Formulierung von Politikempfehlungen für die Kommission.

Koordiniert wird das 36-monatige Kooperationsprojekt mit zehn Partnern aus fünf Ländern vom St John's Innovation Centre in Cambridge. Der Forschungsschwerpunkt Innovation, Raum & Kultur am Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen übernimmt im Rahmen des Projekts das Mapping innovativer IKT Cluster in Europa, d.h. auf Grundlage jährlicher statistischer Erhebungen werden wachsende, rückläufige und neu entstehende Cluster in einer Region identifiziert, die Entwicklung dieser Regionen dokumentiert und ihre Stärken und Schwächen bestimmt, um die künftige wirtschaftliche Entwicklung besser organisieren und Schwerpunkte setzen zu können. „Ziel ist, geeignete Instrumente zu entwickeln und Beispiele „guter Praxis“ für den Zugang innovativer KMU aus dem IKT-Sektor zu Clustern zu finden“, erläutert Judith Terstriep, am IAT zuständige Wissenschaftlerin für das Projekt „ACHIEVE More“.

Weitere Partner im Projekt sind die englische Investmentfund- und Unternehmensentwicklungsgesellschaft NStar Finance, das Newcastle City Council in the North East of England (Großbritannien), Innovationsbron Uppsala AB (Schweden), die sich auf die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen spezialisiert haben, Gate Garching, Technologie- und Gründungszentrum München, die CERAM Business School Sophia Antipolis (Frankreich), UK Business Incubation – UKBI (Großbritannien), eUconnect (Großbritannien), und EBN – the European Business and Innovation Centre Network (Belgien).

Für weitere Fragen nehmen Sie bitte Kontakt auf mit
Judith Terstriep
+49 (0) 209.17 07-139
terstriep@iat.eu
Institut Arbeit und Technik
der Fachhochschule Gelsenkirchen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Braczko
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Tel.: +49-209/1707-176
Fax: +49-209/1707-110
E-Mail: braczko@iat.eu
info@iat.eu

Media Contact

Claudia Braczko idw

Weitere Informationen:

http://www.iat.eu

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen

Aktuelle und interessante Meldungen und Entwicklungen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften finden Sie hier zusammengefasst.

Unter anderem bietet Ihnen der innovations-report Berichte aus den Teilbereichen: Aktienmärkte, Konsumklima, Arbeitsmarktpolitik, Rentenmarkt, Außenhandel, Zinstrends, Börsenberichte und Konjunkturaussichten.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Technikerschüler entwickeln Teleskoparm zur Inspektion von Offshore-Windkraftanlagen

Für ihre Abschlussarbeit haben sich vier Schüler der Technikerschule Maschinentechnik in Wildeshausen etwas Besonderes überlegt und gemeinsam mit dem Fraunhofer IFAM eine Teleskopstange für den Einsatz an Offshore-Windkraftanlagen am CAD-Computer…

Nervenzellen sind keine Alleskönner

Winzige Unterschiede zwischen einzelnen Nervenzellen können ihr Signalverhalten dramatisch verändern, zeigt eine Studie von TU Wien und Massachusetts General Hospital / Harvard Medical School. Würde man zwei Nervenzellen derselben Sorte…

Auf dem Weg zum Stromtransport der Zukunft

Supraleitung in Schwefelwasserstoff Supraleitende Kabel könnten Strom verlustfrei transportieren. So müsste weniger Strom erzeugt, Kosten und Treibhausgase könnten eingespart werden. Eine aufwendige Kühlung steht dem entgegen, denn bisherige Supraleiter verlieren…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close