Geschäftszahlen von Clearstream für Januar 2008

Im Januar wurden2,91 Mio. internationale Transaktionen abgewickelt, dies entspricht einem leichten Verlust von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2007: 2,95 Mio.). Bei 64 Prozent dieser Transaktionen handelte es sich um Over-The-Counter-Transaktionen (OTC), 36 Prozent waren Börsentransaktionen.

Inländische Abwicklungstransaktionen in Deutschland beliefen sich auf 8,45 Mio. gegenüber 7,21 Mio. im Vorjahresmonat was einem Anstieg von 17 Prozent entspricht. Von diesen Transaktionen waren 69 Prozent Börsengeschäfte und 31 Prozent OTC-Transaktionen.

Der Wert des im Kundenauftrag verwahrten Vermögens stieg auf EUR 10,5 Bio.;
dies entspricht einem Anstieg um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2007: EUR 9,9 Bio.). Der Wert der von Clearstream im Rahmen des internationalen Geschäfts verwahrten Wertpapiere erhöhte sich von EUR 4,5 Bio.

um 9 Prozent auf EUR 4,9 Bio. Für den Inlandsmarkt Deutschland stiegen die verwahrten Wertpapiere um 4 Prozent von EUR 5,4 Bio. auf EUR 5,6 Bio.

Im Bereich Global Securities Financing Services stiegen die durchschnittlichen monatlichen Außenstände auf EUR 370,44 Mrd. Insgesamt wurde im Servicegeschäft, das die Bereiche Tripartite Repo, Wertpapierleihe und Collateral Management umfasst, ein Anstieg von über 23 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Januar 2007: EUR 300,16 Mrd.) verzeichnet.

Im Bereich Investmentfonds-Services bearbeitete Clearstream Banking 619,052 Transaktionen (Januar 2007: 597,954), was einem Anstieg von 4 Prozent entspricht.

Seit Januar 2008 arbeitet Clearstream mit neuen statistischen Berichtsverfahren für das verwahrte Vermögen und die Anzahl der abgewickelten Transaktionen.

Die Vorteile dieser neuen Methoden sind ein höherer Grad an Übereinstimmung von Geschäftszahlen und ausgewiesenen Ertragszahlen, verbesserte Transparenz, Angleichung an die Marktpraxis und schnellere Verfügbarkeit der Monatszahlen.

Nach der neuen Methode wird für das verwahrte Vermögen an festverzinslichen Wertpapieren der Nennwert zugrunde gelegt. Bisher wurde mit Zahlen auf Marktwertbasis gearbeitet. Für alle anderen Wertpapiere wird das verwahrte Vermögen weiterhin auf Marktwertbasis angegeben.

Die Berichterstattung für Abwicklungstransaktionen wird an die aktuelle Rechnungsstellungspraxis angepasst: Die Grundlage bilden abrechenbare Transaktionen für internationale und nationale Märkte.

Die Vorjahreszahlen wurden gemäß den neuen Definitionen neu berechnet. Dies hat keine Auswirkungen auf den Ertragsausweis.

Die Investmentfonds-Services Zahlen werden nach der neuen statistischen Berechnungsmethode berechnet, was nicht den Bereich Global Securities Financing betrifft.

Media Contact

Media Relations Gruppe Deutsche Börse

Weitere Informationen:

http://www.deutsche-boerse.com

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen

Aktuelle und interessante Meldungen und Entwicklungen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften finden Sie hier zusammengefasst.

Unter anderem bietet Ihnen der innovations-report Berichte aus den Teilbereichen: Aktienmärkte, Konsumklima, Arbeitsmarktpolitik, Rentenmarkt, Außenhandel, Zinstrends, Börsenberichte und Konjunkturaussichten.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Was die Körnchen im Kern zusammenhält

Gerüst von Proteinflecken im Zellkern nach 100 Jahren identifiziert. Nuclear Speckles sind winzige Zusammenballungen von Proteinen im Kern der Zelle, die an der Verarbeitung genetischer Information beteiligt sind. Berliner Forschende…

Immunologie – Damit Viren nicht unter die Haut gehen

Ein Team um den LMU-Forscher Veit Hornung hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem Hautzellen Viren erkennen und Entzündungen in Gang setzen. Entscheidend für die Erkennung ist eine typische Struktur der…

Kleine Moleküle steuern bakterielle Resistenz gegen Antibiotika

Sie haben die Medizin revolutioniert: Antibiotika. Durch ihren Einsatz können Infektionskrankheiten, wie Cholera, besser behandelt werden. Doch entwickeln die krankmachenden Erreger zunehmend Resistenzen gegen die angewandten Mittel. Nun sind Wissenschaftlerinnen…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close