Tesla-Boss plant Revolution des Personenverkehrs

Jet: Hyperloop soll Flugzeuge locker abhängen (Foto: flickr.com/james_jhs)<br>

US-Techmogul Elon Musk, Chef des E-Auto-Herstellers Tesla Motors und der privaten Raumfahrtfirma SpaceX, Hat offenbar Pläne für ein völlig neuartiges Personen-Transportmittel in der Schublade, das Reisende in weniger als einer Stunde von der Westküste der USA an die Ostküste bringen kann.

Wie genau dieses mit dem Namen „Hyperloop“ bezeichnete Gefährt aussehen bzw. funktionieren soll, ist bislang nicht bekannt. Experten vermuten eine Art Kombination aus Rohrpost und Schnellzug.

„Wir werden das Design der Alphaversion von Hyperloop am 12. August veröffentlichen“, kündigt der umtriebige Unternehmer und Paypal-Gründer auf seinem Twitter-Kanal an. Sobald er die konkreten Details mit der Öffentlichkeit geteilt hat, ist diese offensichtlich auch dazu aufgerufen, ihr Feedback zu dem neuartigen Transportvehikel abzugeben.

„Kritische Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht“, schreibt er. Hyperloop werde doppelt so schnell sein wie ein Flugzeug, dabei aber gleichzeitig deutlich sicherer, vollkommen wetterunabhängig und umweltfreundlicher.

Rätselraten um Details

Trotz der zahlreichen vielversprechenden Eckdaten herrscht im Moment noch großes Rätselraten, was die spezifischen Details des als „revolutionär“ angepriesenen Transportmittels betrifft. Brancheninsider, die im Vorfeld der Ankündigung bereits von einer „fünften Generation des öffentlichen Transports“ sprechen, erwarten eine Art Schnellzug, der seine Passagiere über ein Tunnel- bzw. Rohrsystem von A nach B bringen soll. Als Antrieb soll eine Magnetschwebetechnik eingesetzt werden, als Energiequelle deutet alles auf Solarstrom hin.

Wie Musk in einem früheren Interview mit der Business Week durchblicken ließ, nehmen die Hyperloop-Reisenden in einer Kapsel Platz, deren Durchmesser rund zwei Meter betragen soll. Ähnlich wie bei einer Rohrpost wird sich der neuartige „Schnellzug“ dann mit einer noch nicht näher bezifferten Geschwindigkeit durch eine Röhre bewegen. Auf diese Weise soll Musk zufolge beispielsweise eine Reise von New York nach Los Angeles in nur einer knappen Stunde möglich sein.

Riskante Geschäftsideen

Obwohl das Ganze zum jetzigen Zeitpunkt noch stark an eine fantastische Vision aus einem Scince-Fiction-Roman klingt, rechnen Experten auch mit einer tatsächlichen Umsetzung der ambitionierten Pläne. Zumindest sei es keinem anderen Geschäftsmann als Musk zuzutrauen, ein derartig waghalsiges Projekt anzugehen, so die einhellige Meinung.

Musk hat mit der Firma SpaceX, die Raketen baut (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110406021 ) und mit der NASA kooperiert, sowie dem erfolgreichen Elektroauto-Hersteller Tesla Motors (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110509003 ) in der Vergangenheit schon des Öfteren bewiesen, dass er nicht vor riskanten Geschäftsideen zurückschreckt. Genaueres wird aber wohl erst die Zukunft zeigen.

Media Contact

Markus Steiner pressetext.redaktion

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