Institut für Nachhaltigkeit in Verkehr und Logistik (INVL) untersucht Imageproblem des Lkw-Verkehrs

Eine leistungsfähige Logistik ist von immenser Bedeutung für die deutsche Wirtschaft, doch der Straßengüterverkehr in Deutschland hat ein negatives Ansehen in der Öffentlichkeit.

Das zeigen die Ergebnisse der kürzlich in Berlin vorgestellten Studie. Gekoppelt mit der demographischen Entwicklung bewirkt dieses Imageproblem einen Mangel an Lkw-Fahrern. 40 Prozent aller Lkw-Fahrer in Deutschland gehen in den nächsten zehn bis 15 Jahren in Rente, ohne dass ausreichend Nachwuchs in Sicht ist.

Das hängt, wie die Studie feststellte, mit der Attraktivität und Reputation des Berufsstandes zusammen. „Der Straßengüterverkehr hält die deutsche Industrie- und Konsumgesellschaft am Laufen“, betont Lohre als Sprecher des wissenschaftlichen Konsortiums des INVL, das maßgeblich an der Erstellung der Studie beteiligt war. Das negative Ansehen des Frachtverkehrs kann so aber zur Wachstumsbremse für die Logistikbranche und somit dem drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland werden.

Die Ergebnisse der „ZF-Zukunftsstudie FERNFAHRER“, an dem das Heilbronner INVL maßgeblich beteiligt war, sind aufgrund ihrer Methodik im Vergleich zu bisherigen Analysen besonders belastbar. Erstmals wurden nicht nur Branchenexperten, sondern auch Fahrer repräsentativ befragt sowie auch Nachwuchskräfte der Transportbranche, um ein umfassendes Gesamtbild zur Imageproblematik zu erhalten und Handlungsansätze aufzuzeigen.

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