Freie Fahrt in der CargoCity: Wirtschaftsingenieur-Studierende analysieren Frachtverkehr

Das Projekt erfolgte in Kooperation zwischen dem Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) und der Fraport AG. Auf einer Abschlusspräsentation stellten die Studierenden den beteiligten Unternehmensvertreter(inne)n ihre Ergebnisse sowie Vorschläge für zügigere Abfertigungsprozesse der Frachtfahrzeuge vor.

Die Studierenden untersuchten die Verteilung der LKW-Binnen- und Fernverkehre, die Fracht-Terminal-Belastungen und die Parkplatzsituation in der CargoCity anhand konkreter Fragestellungen. Die Daten wurden nach quantitativen, räumlichen und zeitlichen Aspekten ausgewertet.

Auf diese Weise ließen sich Erkenntnisse zu Hauptverkehrszeiten, die Anteile unterschiedlicher Fahrzeugtypen am Verkehrsaufkommen sowie die Zusammensetzung der Verkehrsarten (Binnen-, Nah- und Fernverkehr) gewinnen. Sie ermöglichen, den Verkehrsfluss vor Ort zu optimieren. Eine der vorgeschlagenen Maßnahmen war, die auszufüllenden Formulare bei der Anmeldung der LKW-Fahrzeuge sowie die Abläufe zwischen Ankunft und Abfertigung für möglichst viele Unternehmen zu standardisieren.

„Solche Projekte schaffen eine Win-win-Situation für die Studierenden wie die beteiligten Unternehmenspartner“, sagt Prof. Dr. Yvonne Ziegler, Dekanin am Fachbereich 3 der FH FFM. „Die Studierenden profitieren von Praxiserfahrungen und die Unternehmen können sich frühzeitig einen Überblick über potenziellen (Führungskräfte-)Nachwuchs verschaffen.“ Christoph Hommerich, Bereichsleiter Immobilien der Fraport AG, bestätigt dies:

„Für uns bietet sich die Möglichkeit, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter früh zu gewinnen. Daher fördern wir solche Forschungs- und Praxisprojekten und bieten Themen für Bachelor- oder Master-Arbeiten an, etwa zu Fragen der betrieblichen Logistik, die bei der Fraport AG täglich auftreten.“ Betreuer des Projekts war Prof. Dr. Herbert Wagschal vom Fachbereich 3 der FH FFM, der den Kontakt zur Fraport AG herstellte.

Die so genannten Researchprojekte am Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht der FH FFM verfolgen das Ziel, eine Brücke zwischen Hochschule und Praxis zu schlagen. Der Führungskräftenachwuchs kann, wie in diesem Fall, an der Hochschule theoretisch erlerntes Projektmanagement praktisch anwenden.

Hintergrund des Projekts war ein Expertenmeeting der Führungskräfte der in der CargoCity angesiedelten Unternehmen, die Antworten auf unterschiedliche Fragen suchten: Wann und wo kommt es zu LKW-Staus im Frachtverkehr und warum? Welches Tor verzeichnet die meisten Ein- oder Ausfahrten? Trifft es zu, dass am Wochenende die Hauptverkehrszeit ist? Sind fehlende Parkplätze und lange Wartezeiten der Hauptkritikpunkt der Fahrer? Wie wichtig ist der LKW-Nachtverkehr am Flughafen?

Infos zum Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen unter: http://www.fh-frankfurt.de → Fachbereiche → Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht → Studiengänge → Wirtschaftsingenieurwesen
http://www.fh-frankfurt.de/de/fachbereiche/fb3/studiengaenge/
wirtschaftsingenieurwesen_master.html

Media Contact

Nicola Veith idw

Weitere Informationen:

http://www.fh-frankfurt.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik

Von allen Aktivitäten zur physischen Raum- und Zeitüberbrückung von Gütern und Personen, einschließlich deren Umgruppierung – beginnend beim Lieferanten, durch die betrieblichen Wertschöpfungsstufen, bis zur Auslieferung der Produkte beim Kunden, inklusive der Abfallentsorgung und des Recyclings.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Verkehrstelematik, Maut, Verkehrsmanagementsysteme, Routenplanung, Transrapid, Verkehrsinfrastruktur, Flugsicherheit, Transporttechnik, Transportlogistik, Produktionslogistik und Mobilität.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Heiße Elektronen

Eine außergewöhnliche Form des Wärmetransports in Metallen Auf Nanoskalen kann beim Aufheizen einer Platinschicht Wärme mithilfe heißer Elektronen durch eine Kupferschicht an eine Nickelschicht weitergegeben werden, ohne den dazwischenliegenden Kupferfilm…

Intelligente Software zum besseren Verständnis der Entwicklung von Pflanzengewebe

Unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben Forscherinnen und Forscher ein neuartiges computergestütztes Verfahren der Bildverarbeitung für die Pflanzenwissenschaften entwickelt. In bisher nicht gekannter Präzision ermöglicht es die detailgetreue 3D-Darstellung aller…

RadarGlass – Vom Autoscheinwerfer zum Radarsensor

Für moderne Fahrassistenzsysteme ist die Verwendung der Radartechnologie ein unverzichtbarer Technologiebestandteil. Durch den Einbau einer stetig wachsenden Zahl von Sensoren in Kombination mit der begrenzten Verfügbarkeit exponierter Messstellen ist kaum…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close