Brennstoffzellen-Bus: 2008 auch in China

„Grüne“ Lösung soll rechtzeitig zu Olympischen Spielen in Serie gehen

Während der kalifornische Busbetreiber „SunLine Transit Agency“ seinen ersten Brennstoffzellenbus in Betrieb genommen hat, soll in China der erste Brennstoffzellenbus 2008 auf den Markt kommen. Die „grüne“ Lösung fällt mit den Olympischen Spielen 2008 in China zusammen. Für das mit mehr als 1,2 Mrd. Menschen bevölkerungsreichste Land der Welt ist die Technologie besonders interessant, da die Abhängigkeit von Erdölimporten steigt und die städtische Verschmutzung durch den rapid steigenden Autoverkehr zunimmt. Noch wird aber der Einsatz von Brennstoffzellen-Motoren durch den Preis, der das Zwölffache eines herkömmlichen Motors beträgt, gebremst.

Der erste Brennstoffzellen-Motor für den Einsatz in Stadtbussen wurde bereits konstruiert, berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Die technischen Anforderungen entsprechen in etwa dem internationalen Maßstab, erklärte Zhang Huamin, CEO des Brennstoffzellenbus-Forschungsprojekts. Test eines an die Tsinghua University angeschlossenen Motor-Forschungsinstitutes sollen demnach gezeigt haben, dass der Wirkungsgrad der Brennstoffzellen-Gruppen bei 57 Prozent und die Effizienz des Wasserstoffmotors bei 97 Prozent liegt.

„Im Bereich der Brennstoffzellen ist die Kluft zwischen China und der restlichen Welt sehr klein“, erklärte Zhang. In den meisten anderen Technologiesparten wird China höchstwahrscheinlich den sehr weit fortgeschrittenen internationalen Level nicht erreichen, ergänzte der Forscher. Wissenschaftler der Chinese Academy of Sciences (CAS) schätzen, dass die Regierung mehr als zwölf Mio. Dollar in die Entwicklung von so genannten Proton Exchange Membrane Fuel Cell (PEM-FC)-Technologien investieren wird. Diese Technologie ist auch ein Teilprojekt des Hightech-Programms der chinesischen Regierung.

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Sandra Standhartinger pressetext.austria

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