Sondierung für bessere Brennleistung von Kesseln

Korrosion ist ein Hauptproblem vieler Industriezweige – vor allem dort, wo Leistung, Funktionsweise oder Sicherheit bedroht sind wie z.B. in Schiffen, Petroleumlagern oder Kesseln. Die Entwicklung von einfachen, aber funktionsfähigen Sonden oder Erkennungsinstrumenten, die den Produktionsprozess nicht behindern, ist besonders wichtig, wenn die Instandsetzungskosten niedrig bleiben sollen.

Da Korrosion die Unversehrtheit von Lagereinrichtungen, Containern und Kesseln beeinträchtigt, müssen regelmäßig Tests durchgeführt werden, um den bestehenden Korrosionsgrad zu bestimmen. Im Falle von großen kohlegefeuerten Kesseln ist auch mit heutigen Erkennungsmethoden eine Abkühlungsphase erforderlich, um die Erfassungssonden einführen zu können. Der Einfluss sowohl auf die Kosten als auch auf die Produktion ist hierbei natürlich erheblich.

Die entwickelte Sonde bzw. der Kontrollsondenanschluss brachte eine Sonde hervor, die nach ihrer Installation keine Abkühlungsphase benötigt, um eine Korrosion nachzuweisen. Die so genannten Sondenanschlüsse werden durch die Kesselmembranwand hindurch installiert, wenn der Kessel nicht in Betrieb ist. Diese Ausfallphase muss für eine relative einfache Installation nicht sehr lang sein. Danach können die Sondenspitzen in regelmäßigen Abständen jederzeit in den Kessel eingeführt werden, ohne dass ein weiterer Ausfall notwendig ist.

Die Sondenspitzen haben in 5.000 bis 8.000 Teststunden und bei Temperaturen bis zu 450 °C ihre Eignung für die Korrosionsermittlung bewiesen. Darüber hinaus wurden die Methodik und der Temperaturverlauf der Sondenspitzen beschrieben. Die Sondenspitzenchronologie zeigt sowohl die Auslastungsstruktur des Kessels als auch das Ausmaß der Ascheablagerungen an, ähnlich wie bei Brennkammerwandrohren. Letztlich werden die meisten Sondenspitzen aus halbhartem Stahl hergestellt, da die meisten Brennkammerwandrohre auch aus diesem Material bestehen. Die Testergebnisse haben die viel versprechende Genauigkeit bei der Messung von Korrosion und Metallabbau bewiesen, während die Sondeneigenschaften noch weiter verfeinert werden.

Kontakt:

Dr. Barry McGhee
Porterfield Road, Renfrew
PA4 8DJ Glasgow, Großbritannien
Tel: +44-1418-853548
Fax: +44-1418-853668
Email: bmcghee@mitsuibabcock.com

Media Contact

Dr. Barry McGhee ctm

Weitere Informationen:

http://www.mitsuibabcock.com

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie

Dieses Fachgebiet umfasst wissenschaftliche Verfahren zur Änderung von Stoffeigenschaften (Zerkleinern, Kühlen, etc.), Stoffzusammensetzungen (Filtration, Destillation, etc.) und Stoffarten (Oxidation, Hydrierung, etc.).

Unter anderem finden Sie Wissenswertes aus den Teilbereichen: Trenntechnologie, Lasertechnologie, Messtechnik, Robotertechnik, Prüftechnik, Beschichtungsverfahren und Analyseverfahren.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Mit dem Klimawandel Schritt halten?

GEOMAR-Studie zeigt Anpassungsfähigkeit von Ruderfußkrebsen, solange nicht zu viele Stressfaktoren gleichzeitig auftreten. Die für die Nahrungsnetze der Ozeane wichtigen Copepoden können sich genetisch an wärmere und saurere Meere anpassen. Dies…

Arktisches Meereis weiter auf dem Rückzug

Der heiße Sommer 2022 auf der Nordhalbkugel wirkt sich zwar nur moderat auf die Meereisbedeckung aus, der Negativtrend setzt sich aber weiter fort. Am 16. September erreichte das Meereis in…

Mehrjährige Blühstreifen in Kombination mit Hecken

… unterstützen Wildbienen in Agrarlandschaften am besten. Blühzeitpunkte von Blühstreifen und Hecken ergänzen sich gegenseitig und fördern Bienendiversität. Vivien von Königslöw: „Ergebnisse legen nahe, bevorzugt mehrjährige Blühstreifen statt einjährige Blühstreifen…

Partner & Förderer