Wirkungsweise von Omega-3-Fettsäuren soll untersucht werden

Das Institut für Lebensmittelwissenschaft und Ökotrophologie, Leibniz Universität Hannover, testet in einer Studie die Wirkungsweise von Omega-3 Fettsäuren.

Ab Ende April 2010 werden gesunde Männer sowie Männer mit erhöhten Blutfettwerten (erhöhte Triglycerid- und Cholesterinwerte) gesucht. Die Teilnehmer sollen zwischen 20 und 50 Jahren alt sein, nicht rauchen, keinerlei Begleiterkrankungen haben und nicht regelmäßig Medikamente zu sich nehmen. Andreas Hahn, Professor am Institut, leitet die Studie.

Interessenten können sich bis Mitte April 2010 bei Simone Schmidt vom Institut für Lebensmittelwissenschaft und Ökotrophologie unter Telefon 0511. 762 5931 oder 19134 (9 bis 12 Uhr), per Fax unter 0511. 762 5729 oder per E-Mail unter Schmidt@nutrition.uni-hannover.de melden. Für die Teilnahme erhalten die Probanden eine Aufwandsentschädigung von 200 Euro.

Den Probanden wird vor Studienbeginn Blut abgenommen, um so die Lipidparameter zu erfassen. Die Studie ist auf drei Monate angelegt. Während dieser Zeit nehmen die Teilnehmer täglich sechs Kapseln mit Omega-3 Fettsäuren oder ein Placebopräparat zu sich. Nach sieben Tagen und nach drei Monaten gibt es weitere Untersuchungstermine, die jeweils eine Blutentnahme und Messung von Größe und Gewicht umfasst. Außerdem werden die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten erfasst. Die Eingangsuntersuchung dauert etwa fünf Stunden, alle weiteren Untersuchungen voraussichtlich 30 Minuten.

Omega-3 Fettsäuren senken nachweislich den Triglycerid- und Cholesterinspiegel und verringern auf diese Weise das Risiko von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. In der geplanten Studie soll untersucht werden, inwieweit sich der Verzehr von Omega-3 Fettsäuren auf molekularer Ebene bemerkbar macht und ob gegebenenfalls entzündliche Prozesse im Körper reduziert werden. Fettstoffwechselkrankheiten gehören neben Faktoren wie Rauchen und Bluthochdruck zu den höchsten Risiken für krankhafte Gefäßveränderungen (Atherosklerose) und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Entzündliche Prozesse im Körper spielen dabei eine entscheidende Rolle und treiben das Krankheitsbild voran.

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Leibniz Universität Hannover

Weitere Informationen:

http://www.uni-hannover.de

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