Tauschgeschäft: Big Data gegen Sicherheit und Geld

Die Überlegung, ob Verbraucher ihre Daten an Unternehmen weitergeben wollen oder nicht, ist eine rein ökonomische: Wenn sie einen Mehrwert für sich erkennen, sind Kunden bereit, ihre Daten zur Verfügung zu stellen.

Big-Data-Anwendungsfelder mit einem sehr hohem Nutzen aus Kundensicht sind beispielsweise Bewertungs- und Preisvergleichsportale oder standortbezogene Dienste, sogenannte „Location Based Services“, um dem Endverbraucher unter Zuhilfenahme von positionsabhängigen Daten selektive Informationen bereitstellen zu können. Gleiches gilt auch für Smart-Meter-Lösungen, die Verbrauchsdaten auswerten, um beim Energiesparen zu helfen.

Besonders aufgeschlossen sind Verbraucher rund um ein deutsches Lieblingsthema: das Auto. Für mehr Sicherheit akzeptieren sie dabei, dass ihre Daten verknüpft und autonom zwischen verschiedenen Unternehmen ausgetauscht werden.

So befürworten 69 Prozent die Übermittelung von technischen Informationen, zum Beispiel, indem das Fahrzeug der Werkstatt eine Störung meldet.

Die Ortung des gestohlenen Wagens ist mit 91 Prozent sogar die beliebteste Big-Data-Anwendung, die selbständig Daten austauscht. Auch Car-to-Car-Kommunikation, die Fahrer über Unfälle und Staus informiert, halten 82 Prozent für hilfreich.

„Diese Beispiele zeigen, dass Verbraucher für ein Plus an Mehrwert sogar die Abfrage von sensiblen Finanz- und Standortdaten billigen. Dadurch gewinnt das Thema Big Data an Akzeptanz bei Endkunden und verliert den Beigeschmack der Überwachung“, erläutert Dr. Carsten Dittmar, Senior Manager im Bereich Enterprise Information Management bei Steria Mummert Consulting.

Über die Studie

Im Rahmen der repräsentativen Studie „Potenzialanalyse Big Data Analystics“ wurden im Auftrag von Steria Mummert Consulting 1.000 Endkunden in Deutschland befragt. Die Umfrage erfolgte im Januar 2014 über ein Online-Panel. Die Daten sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung, gewichtet nach dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Die Studie ist hier erhältlich: http://bit.ly/MKBigDataAnalytics

Die Presseinformation finden Sie auch online auf unserer Website: http://bit.ly/SMC_Tauschgeschäft_Big-Data

Über Steria Mummert Consulting

Steria Mummert Consulting bietet Unternehmen und Behörden Business-Services auf Basis modernster IT und zählt heute zu den zehn führenden Business Transformation Partnern in Deutschland. Als Teil der Steria Gruppe verbindet das Unternehmen die tiefgehende Kenntnis der Geschäftsmodelle seiner Kunden mit einer umfassenden internationalen Expertise in IT und Business Process Outsourcing. Mit seinem kooperativen Beratungsstil begleitet Steria Mummert Consulting seine Kunden bei ihren Transformationsprozessen und ermöglicht so, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und ihre Erfolgsposition nachhaltig verbessern können. 20.000 Steria-Mitarbeiter in 16 Ländern stehen hinter den Systemen, Services und Prozessen, die Tag für Tag die Welt in Gang halten, und berühren dabei das Leben von Millionen Menschen weltweit. 1969 gegründet, unterhält Steria heute Standorte in Europa, Indien, Nordafrika und Südostasien. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2012 1,83 Milliarden Euro. Mehr als 20 Prozent* des Kapitals sind im Besitz der Steria-Mitarbeiter. Die Gruppe, mit Hauptsitz in Paris, ist an der Euronext Paris gelistet.

*Inkl. „SET Trust“ und „XEBT Trust“ (4,15% des Kapitals).

Pressekontakt:

Steria Mummert Consulting
Birgit Eckmüller
Tel.: +49 (0) 40 22703-5219
E-Mail: birgit.eckmueller@steria-mummert.de

Fink & Fuchs Public Relations
Felix Schirrmann
Tel.: +49 (0) 611 7413-181
E-Mail: steriamummert@ffpr.de 

Media Contact

Birgit Eckmüller presseportal

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen

Hier bietet Ihnen der innovations report interessante Studien und Analysen u. a. aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, Medizin und Pharma, Ökologie und Umwelt, Energie, Kommunikation und Medien, Verkehr, Arbeit, Familie und Freizeit.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

24.000 Kilometer in der Sekunde: Bislang schnellster Stern von Kölner Physikern entdeckt

Erforschung von Hochgeschwindigkeitssternen durch Teleskop in Südamerika / Kölscher „4711“-Stern braucht nur 7,6 Jahre um Schwarzes Loch zu umkreisen Dr. Florian Peißker und Professor Dr. Andreas Eckart vom I. Physikalischen…

Blick in einen G1-Tiegel während der Herstellung einer Sprühbeschichtung am Fraunhofer IISB. Kurt Fuchs / Fraunhofer IISB

Auf den Spuren schädlicher Metalle

Hohe Materialperformance mit multikristallinen Siliziumblöcken Fraunhofer IISB, AlzChem AG und Wacker Chemie AG haben das BMWi-Verbundprojekt SYNERGIE abgeschlossen. Das SYNERGIE-Konsortium untersuchte, wie metallische Verunreinigungen in multikristallinen Siliziumblöcken entstehen. Spezies, Quellen…

Neues Konzept der bakteriellen Genregulation entdeckt

Bakterien sind unsere stetigen Begleiter: Die winzigen Lebewesen sind in und auf dem menschlichen Körper zu finden, ebenso wie auf dem von Tieren und Pflanzen.