Laut Frost & Sullivan investieren Banken verstärkt in Offshore-Windenergie

Entsprechend geht Frost & Sullivan davon aus, dass die installierte Kapazität von Offshore-Windanlagen in Europa nach 1,3 GW (2008) bis 2015 auf 18,8 GW steigen wird. Das heißt auch, dass die Offshore-Windparks höhere Zuwächse verzeichnen dürften als die landbasierten Anlagen, die dennoch auch künftig den Löwenanteil des Gesamtmarktes für Windenergie ausmachen werden.

„Das Interesse des Bankensektors an der Offshore-Windindustrie hat vor allem im zweiten Halbjahr 2009 rapide zugenommen, und wir gehen davon aus, dass dieser Trend weiterhin anhält”, meint Gouri Kumar, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan. „Dafür sind vor allem zwei Faktoren verantwortlich: zum einen die Größe, das Potenzial und die unbestreitbaren Chancen, die dieser Markt bietet, und zum anderen das bereits bestehende Engagement sowohl von Seiten der Regierungen als auch einzelner Investmentbanken, die im vergangenen Jahr bemüht waren, zumindest die wichtigsten Projekte zu retten.“

Dass die Banken in diesen Sektor investieren, ist ein relativ junges Phänomen. In der Vergangenheit herrschte nur vereinzelt Interesse, da die Risiken im Vergleich zur reiferen Onshore-Windenergie erheblich höher waren. „Dazu zählen beispielsweise der langwierige Zulassungsprozess, die schwierigen Installationsbedingungen, der höhere Projektaufwand sowie die komplizierte und teure Wartung und Instandhaltung“, erläutert Kumar. „Allerdings tut sich hier einiges, da Länder wie Großbritannien und Deutschland Bemühungen vorantreiben, die Kosten für Turbinentechnologie und verschiedene Komponenten zu reduzieren sowie bessere Installationsmethoden zu entwickeln.“

Um das vergleichsweise hohe finanzielle Risiko einer Investition in Offshore-Windenergie zu splitten, hatten sich in der Vergangenheit oft mehrere Banken zusammengeschlossen, was meist in hoch komplexen Abkommen mündete. „Gleichzeitig blieb die Anzahl der involvierten Banken gering, weshalb die Branche insgesamt mit der Finanzierung von Offshore-Anlagen im Vergleich zu Onshore-Windparks immer noch sehr wenig Erfahrung hat“, so Kumar. „Doch langsam zeigt sich, dass die Risiken im Vergleich zu den immensen Chancen, die dieser Markt bietet, an Bedeutung verlieren und dass die Investoren – an vorderster Front Investmentbanken – diese Risiken mit innovativen Konzepten und unkonventionellem Denken zu überwinden suchen.“

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neusten Studien zum europäischen Markt für Offshore-Windenergie wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick – Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen dann per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 35 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Media Contact

Katja Feick Frost & Sullivan

Weitere Informationen:

http://www.frost.com

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen

Hier bietet Ihnen der innovations report interessante Studien und Analysen u. a. aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, Medizin und Pharma, Ökologie und Umwelt, Energie, Kommunikation und Medien, Verkehr, Arbeit, Familie und Freizeit.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Nachhaltigkeit für marine Räume

Die Forschungsmission „Schutz und nachhaltige Nutzung mariner Räume“ der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) untersucht Auswirkungen von Nutzung und Wirkung von Schutzkonzepten für Meer und Küste. Zwei Pilotvorhaben und fünf Verbundprojekte…

Angriff auf das Zellskelett des Malaria-Parasiten

Forschenden des IRI Life Sciences der Humboldt-Universität reinigen und charakterisieren Tubulin, einen Einzelbaustein des parasitären Zellskeletts – ein wichtiger Schritt bei der Suche nach neuen Malaria-Medikamenten. Malaria ist eine der…

LKW-Flotten möglichst emissionsarm betreiben

Software für Fuhrparkmanager… Der Navigationssoftwarekonzern HERE übernimmt ein Software-Tool der Migros, das diese gemeinsam mit der Empa entwickelt hat und macht dieses weltweit verfügbar. Mit dem Tool lassen sich die…

Partner & Förderer