Junge Menschen sparsamer als Ältere

Immer mehr junge Menschen legen mehr Geld zurück. Während 74 Prozent der 25- bis 29-Jährigen regelmäßig sparen, legt hingegen bei den über 60-Jährigen nur fast jeder Zweite Geld auf die Seite, wie eine Umfrage des Bundesverbandes deutscher Banken zeigt. Ein Drittel der Senioren gab sogar an, gar nicht zu sparen. „Geburtenstarke Jahrgänge gehen nach und nach in Rente und geben auch mehr Geld aus“, so Sprecherin Julia Topar gegenüber pressetext.

Sicherheit als Sparmotiv

Die Analyse zeigt auch, dass im Vergleich zum Jahr 2009 größere Einzelsummen gespart werden. „Dies hängt mit der immer wichtiger werdenden Bedeutung der privaten Altersvorsorge zusammen“, meint Topar. 34 Prozent geben an, monatlich zwischen 50 und 200 Euro zurückzulegen. 25 Prozent sparen 200 bis 500 Euro – ein Plus von drei Prozentpunkten. Den deutlichsten Anstieg gab es bei einer monatlichen Rücklage von über 500 Euro.

Die Sparmotive sind relativ klar auf Sicherheit ausgerichtet. Dieser Faktor ist 60 Prozent der Befragten am wichtigsten. Die Verfügbarkeit liegt mit 22 Prozent auf Platz zwei, gefolgt vom Wunsch nach Rendite. Die Mehrheit der Befragten (30 Prozent) legt ihr Geld für das Alter zurück. Für größere Anschaffungen oder für Notfälle sparen jeweils 27 Prozent.

Sparbuch noch nicht ausgedient

Das gute alte Sparbuch hat, trotz seiner niedrigen Verzinsung, noch nicht ausgedient und wird noch von jedem zweiten deutschen Sparer genutzt. Jedoch setzen immerhin 49 Prozent der sparenden Bundesbürger auf Tages- oder Festgeld. 40 Prozent haben einen Bausparvertrag und 28 Prozent legen ihr Erspartes in Aktien- oder Investmentfonds an.

Media Contact

Dieter N. Unrath pressetext.redaktion

Weitere Informationen:

http://www.bankenverband.de

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