Qualifizierung in Nano-Unternehmen – Beispiele guter Praxis für Akademiker mit Zukunft

Erfolgreiche Nano-Unternehmen stehen auf internationalen Märkten im Wettbewerb um die besten Entwicklungen, Produkte und exzellente Mitarbeiter. Weltweit wird für Nanotechnologie bis 2015 ein Marktvolumen von über eine Billion Euro prognostiziert.

Personalentwicklung, Weiterbildung und Rekrutierung des Nachwuchses sind wesentliche Erfolgsfaktoren für die dynamische Entwicklung dieser Unternehmen und neue Arbeitsplätze an der Spitze der technologischen Entwicklung. In der Nanotechnologie ist Deutschland in Europa führend, schon heute sind in Deutschland rund 50.000 Arbeitsplätze in der Wirtschaft von nanotechnologischen Entwicklungen abhängig.

Im Rahmen der Studie des ISW-Institutes wurden bundesweit Interviews mit Forschern und Personalverantwortlichen in sechs ausgewiesenen Innovationsfeldern der Nanotechnologie geführt. Die Ergebnisse aus zwölf Vorzeigeunternehmen bieten Anregungen für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Personalentwickler. Abiturienten und Studenten erhalten Hinweise, sich als Nachwuchs für Arbeitsplätze mit Zukunft in einem der aussichtsreichsten Technologiefelder der Welt zu bewähren.

Die Nachfrage nach Fachpersonal mit naturwissenschaftlicher und ingenieurtechnischer Ausbildung ist hoch. Spezialisierungsrichtungen wie z. B. Halbleitertechnik, Mikrosystemtechnik oder Verfahrenstechnik werden verstärkt nachgefragt. Zunehmend binden Nano-Unternehmen ihren Nachwuchs bereits während des Studiums an das Unternehmen. Dazu werden Praktika, Projekt- und Diplomarbeiten sowie Promotionen genutzt. Nano-Unternehmen setzen ausgezeichnete Fachkenntnisse und gutes naturwissenschaftliches Basiswissen voraus. Zunehmend werden Persönlichkeitseigenschaften wie unternehmerisches Denken, Flexibilität und Teamfähigkeit erwartet. Fundierte Sprachkenntnisse in Englisch sowie interkulturelle Kompetenzen sind für Akademiker/innen in den international tätigen Unternehmen zudem eine wichtige Voraussetzung für beruflichen Erfolg.

Anspruchsvolle Entwicklungsprojekte erfordern häufig externe Unternehmenskooperationen. Erfolgreiche Projektleiter managen hier nicht nur den Entwicklungsprozess der Innovation, sondern agieren gleichzeitig als Moderatoren und Lernbegleiter des Wissens- und Kompetenzerwerbs im Team. Erfolg verspricht neben regelmäßiger Weiterbildung auch die individuelle Gestaltung der Lernwege entsprechend den differierenden Anforderungen der Unternehmen, wie die Studie im Einzelnen belegt.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Dr. Waldemar Baron
VDI Technologiezentrum GmbH
Zukuenftige Technologien Consulting
40239 Düsseldorf
baron@vdi.de
Tel.: 0211/6214-461

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