Wissen ist besser als Angst: Stürze im Alter

Wer stürzt wann, wo und mit welchen Folgen? Dies ist das Thema eines Vortrags an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WiSo) der Universität Erlangen-Nürnberg. Am 10. Mai 2006, 18.30 Uhr, stellt das Interdisziplinäre Zentrum für Gerontologie (IZG) der Universität Erlangen-Nürnberg in der Langen Gasse 20, Hörsaal H 4 in Nürnberg, die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema „Stürze im Alter“ vor.

Inhalt des Vortrags sind die Ergebnisse einer Befragung von Seniorinnen und Senioren aus dem Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen. Rund sechstausend ausgewählte über 65-jährige Bürger befragte die Arbeitsgruppe Sturzforschung des IZG der Universität Erlangen-Nürnberg zwischen den Jahren 2004 und 2005. Die Ergebnisse dieser in der Bundesrepublik einmaligen Studie liegen nun vor.

Das Interdisziplinäre Zentrum für Gerontologie der Universität Erlangen-Nürnberg präsentiert den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Studie erstmals den aktuellen Stand der Sturzforschung des IZG auf der Grundlage der Ergebnisse der Studie. Daneben informieren die Referenten die Besucher über das Ausmaß von Stürzen bei der älteren Bevölkerung im Großraum Erlangen-Nürnberg-Fürth, über Sturzrisiken und Sturzfolgen. Auch wie man Stürze und die Angst vor dem Stürzen im Alter vermeiden kann, erfahren die Besucher der Veranstaltung. Nach den Vorträgen stehen die Referenten für die Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung.

Zu den Vortragenden gehören Sturzforschungs-Experten wie zum Beispiel Dr. Ellen Freiberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Sportwissenschaften und Sport, Dr. Roland Rupprecht, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Psychogerontologie und PD Dr. Karl Günter Gaßmann, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und geriatrische Rehabilitation am Waldkrankenhaus in Erlangen.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite des Interdisziplinären Zentrums für Gerontologie: http://www.izg.uni-erlangen.de/

Weitere Informationen für die Medien:

Dr. Roland Rupprecht
Lehrstuhl für
Psychogerontologie
Tel.: 09131/ 85-26529
[email protected]

Ansprechpartner für Medien

Ute Missel idw

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