Studie: BMBF-Innovationsprogramm ist gut für Wachstum im Osten

Meyer-Krahmer: „Forschung schafft in Neuen Ländern Arbeitsplätze mit Zukunft“


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert erfolgreich die Innovationskraft Ostdeutschlands. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Malik Management Zentrums St. Gallen, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Staatssekretär Frieder Meyer-Krahmer will die Förderung von Bündnissen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen entschlossen ausbauen: „Innovation ist der Schlüssel für den Aufbau Ost.“

Das BMBF setze bei der Förderung im Programm „Innovative regionale Wachstumskerne“ konsequent auf eine klare Verwertungsstrategie der Beteiligten. „Damit schaffen wir die besten Grundlagen für marktfähige Innovationen und ein selbst tragendes Wachstum in den Neuen Ländern“, sagte der Staatssekretär. Er eröffnete damit die Konferenz „Wachstumskerne – Impulse für starke Regionen“, auf der 250 Experten die Ergebnisse der Begleitforschung diskutieren.

Das Malik Management Zentrum sieht bereits im BMBF-Förderansatz eine strategische Investition, die an die Teilnehmer hohe Anforderungen stellt. So werde mit der obligatorischen Entwicklung detaillierter Business-Pläne eine starke Marktorientierung erreicht und eine neue Qualität der Zusammenarbeit verwirklicht. Im Ergebnis würden die regionalen Stärken in Ostdeutschland wirksam mobilisiert.

Das BMBF fördert im Rahmen der Innovationsinitiative „Unternehmen Region“ seit 2001 bereits 19 „Regionale Wachstumskerne“ mit 196 Vorhaben an Unternehmen sowie 170 Projekten an Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Die dreijährige Förderung beträgt zwischen 2 und 7 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2008 stellt das BMBF insgesamt rund 110 Millionen Euro zur Verfügung.

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