Zweite Online-Umfrage zu mobilem Internet gestartet – im Auftrag des Wirtschaftsministeriums

Wie bewerten Multimedia-Dienstleister die Standortbedingungen Deutschlands? Zu dieser Fragestellung hat das Bundeswirtschaftsministerium eine neue Online-Umfrage in Auftrag gegeben. Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligen, erhalten die Forschungsergebnisse (von beiden Umfragen in 2001) vorab. Die Untersuchung richtet sich vor allen an kleine und mittelständische Firmen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat eine Untersuchung zur Zukunft des mobilen Internets in Auftrag gegeben, in deren Rahmen derzeit eine zweite Online-Umfrage im Internet stattfindet. Im Gegensatz zu vielen anderen Studien stehen hier nicht die „Global Player“ im Mittelpunkt, sondern das Wissen, die Erfahrungen und die Markteinschätzungen kleiner und mittelständischer Content-Anbieter und Multimedia-Agenturen.

Den „Standort Deutschland“ bewerten
Bei den Fragen geht es um die Einschätzung zu den Stärken und Schwächen des „Standorts Deutschland“ für verschiedene Anwendungsfelder mobiler Multimediadienste. Gefragt wird jeweils zunächst nach der Gesamteinschätzung (sehr günstig oder sehr ungünstig). Dann werden einige kurze Stichworte erbeten zu den Gründen, die für die Einschätzung maßgeblich sind, beispielsweise die Nachfrage und die Verbrauchergewohnheiten auf dem deutschen Markt, das Vorhandensein starker Anbieter, die Umfeldbedingungen, die Infrastruktur oder die gesetzliche Regelungen.

Im Frühjahr nach den „Killer-Aplikationenen“ gefragt
Den ersten Online-Fragebogen zum Thema hatten innerhalb von drei Monaten über 600 Internet- und E-Commerce-Unternehmen beantwortet. In dieser, ersten Befragung standen die „Killer-Applikationen“ mobiler Multimediadienste im Mittelpunkt. Welche Fehler sollten bei der Markteinführung neuer Dienste und Dienstleistungen vermieden werden, und welche Preismodelle werden von den Kunden akzeptiert?

Ergebnisse vorab und kostenlos
Unternehmen, die sich an der zweiten Online-Befragung unter ( www.izt.de/mmd ) beteiligen, erhalten die Ergebnisse der zweiten Befragung vorab und kostenlos Ende Oktober 2001 zugesandt.
Auch die Ergebnisse der ersten Befragung können von Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligen, noch per E-Mail angefordert werden ( m.scheermesser@izt.de ).

Drei Forschungsinstitute beteiligt
Das Forschungsprojekt „Stand und zukünftige Bedeutung mobiler Multimediadienste“ wird gemeinschaftlich vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung ( www.izt.de ), dem Institut Arbeit und Technik (www.iatge.de und dem Sekretariat für Zukunftsforschung ( www.sfz.de ) durchgeführt.

KONTAKTE:
Britta Oertel, Projektleiterin ( b.oertel@izt.de, Tel. 030-803088-43, Fax 030-803088-88)
Mandy Scheermesser ( m.scheermesser@izt.de, Tel. 030-803088-48, Fax 030-803088-88)

Media Contact

Barbara Debus idw

Weitere Informationen:

http://www.izt.de/mmd

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen

Hier bietet Ihnen der innovations report interessante Studien und Analysen u. a. aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, Medizin und Pharma, Ökologie und Umwelt, Energie, Kommunikation und Medien, Verkehr, Arbeit, Familie und Freizeit.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Perowskit-Solarzellen erklimmen neues Leistungs-Hoch

In einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Pavia (Italien) und dem Center for Advancing Electronics Dresden an der Technischen Universität Dresden (Deutschland) haben Forscherinnen und Forscher eine neuartige Methode zur Herstellung…

Blauer Wasserstoff kann das Klima schützen

Eine internationale Gruppe von Forschenden unter Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI und der Heriot-Watt-Universität haben die Klimawirkungen von sogenanntem blauem Wasserstoff umfangreich analysiert. Er wird aus Erdgas gewonnen, wobei…

Der Architektur von Krebszellen auf der Spur

Zwei neue Großgeräte für Massenspektronomie für 2,5 Millionen Euro für Institut für Pathologie der Universitätsmedizin Göttingen. Neue, exakte Einblicke auf kleinste Moleküle in Krebs-Gewebeproben möglich. Ziel ist es, Krebs noch…

Partner & Förderer