Im alternden Deutschland droht kein Arbeitskräftemangel

Der durch den demografischen Wandel für die nächsten Jahrzehnte befürchtete Arbeitskräftemangel wird nicht eintreten.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Kölner Universitätsprofessors Dr. Eckart Bomsdorf. Die Studie weist zwar darauf hin, dass mit dem Rückgang der Bevölkerung auch ein Rückgang des Arbeitskräftepotenzials erfolgt. Es zeigt sich jedoch, dass durch die Zunahme der Erwerbstätigkeit von Frauen und die schrittweise Einführung der Rente mit 67 der Rückgang des Arbeitskräfteangebots zum großen Teil aufgefangen werden kann.

Diese positiv wirkenden Effekte können zusätzlich unterstützt werden durch die Verkürzung von Ausbildungs- und Studienzeiten, wie sie gegenwärtig durch den Übergang zum Bachelor angestrebt wird.

Nicht das Angebot an Arbeitskräften wird daher zukünftig ein Problem sein, sondern eher die Qualifikation.

Die Studie zeigte nicht nur die mögliche zukünftige Entwicklung auf, sondern sie demonstriert auch, was passiert, wenn die Erhöhung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre nicht umgesetzt wird oder wenn die Bevölkerungsentwicklung anders verläuft als üblicherweise angenommen wird.

Bei Rückfragen: Prof. Dr. Eckart Bomsdorf, Tel.: 0221 470 2982

Internet:
http://www.uni-koeln.de/wiso-fak/wisostatsem/Institut/LSSchmid/Bomsdorf.htm
Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker

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Gabriele Rutzen idw

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