Teilnehmer im dena-Pilotprojekt stehen fest: Ansturm auf innovative Sanierungen in Schulen

Damit unterstützt die dena gemeinsam mit der KfW Förderbank öffentliche Einrichtungen bei der umfassenden energetischen Sanierung von Schulen. Ziel ist es, den Energiebedarf dieser Gebäude so stark zu verringern, dass er mindestens 20 Prozent unter den gesetzlichen Anforderungen eines vergleichbaren Neubaus liegt. Die ausgewählten Pilotprojekte haben damit die erste Hürde im Modellvorhaben erfolgreich genommen. Im nächsten Schritt werden nun die Planungen für die Sanierungsobjekte, von denen besonders viele in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg liegen, im Detail ausgearbeitet und berechnet.

Bei Kommunen, Kirchen und gemeinnützigen Organisationen besteht ein großes Interesse an der energetischen Sanierung des Gebäudebestandes. Insbesondere bei Schulen ist der Handlungsdruck groß – auf sie entfallen allein 50 Prozent des Energieverbrauchs aller kommunalen Gebäude. Neben den hohen Energie- und Kosteneinsparungen ergibt sich hier als positiver Nebeneffekt auch eine deutliche Verbesserung des Raumklimas. Zudem wird bei Schülern, Lehrern und Eltern das Bewusstsein für energieeffizientes Handeln gestärkt: Die dena bietet den Teilnehmern Unterrichtsmaterialien sowie Themenpakete rund um das Thema „Energieeffizienz“ für Projekttage und Infoabende an. Weiterhin sind Workshops mit Planern und Handwerkern vor Ort sowie Aktionen wie Energiesparwettbewerbe geplant. So werden Schüler, Lehrer und Eltern aktiv in den Sanierungsprozess eingebunden und Energieeffizienz wird erlebbar.

Alte Gemäuer – besser als ein Neubau

Unter den eingereichten Sanierungsvorhaben – darunter mehrere denkmalgeschützte Objekte – haben sich 25 das Ziel gesetzt, die gesetzlichen Anforderungen für einen vergleichbaren Neubau um 20 Prozent zu unterschreiten. 55 Bewerber wollen noch einen Schritt weiter gehen und nach der innovativen Sanierung 40 Prozent besser als ein Neubau sein. Um diese ambitionierte Ziele zu erreichen, werden sie bei der Umsetzung durch die dena und Experten vor Ort unterstützt. In den nächsten fünf Jahren werden so mit dem Modellvorhaben bundesweit Leuchtturmprojekte geschaffen, deren Erfahrungen und Arbeitsergebnisse dann als Sanierungsfahrplan für weitere Nichtwohngebäude aufbereitet und genutzt werden können.

Sowohl der Gesetz- und Fördermittelgeber als auch die am Bau Beteiligten und die Industrie profitieren so vom Modellvorhaben, denn die Projekte dienen als Innovationsmotor und beschleunigen den Know-How-Transfer in den Regionen.

Das dena-Modellvorhaben wird unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), durch die BASF AG sowie die E.ON Ruhrgas AG.

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Kristina Zimmermann presseportal

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