Bioabsorber: Kleie bindet Schwermetalle / Neues Verfahren zur Abwasserreinigung

Schwermetalle im Abwasser sind giftig für die Umwelt. Die Industrie ist daran interessiert, sie zurückzugewinnen und weiterzuverarbeiten. Das herkömmliche Verfahren, Schwermetalle herauszufiltern, basiert auf Ionenaustauschern, die aus dem begrenzt verfügbaren Erdöl hergestellt werden. Wie der aid in Bonn mitteilt, hat nun die Fraunhofer Gesellschaft in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen in Obrigheim einen neuen „Bioabsorber“ entwickelt. Statt synthetischer Harze wird Getreide-Kleie als Absorber eingesetzt, die zuvor in einem patentierten Verfahren modifiziert wird, um Schwermetalle binden zu können. Derzeit wird daran gearbeitet, die Sickerwasser aus Mülldeponien reinigen zu können.

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Friederike Eversheim

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Dieser Themenkomplex befasst sich primär mit den Wechselbeziehungen zwischen Organismen und den auf sie wirkenden Umweltfaktoren, aber auch im weiteren Sinn zwischen einzelnen unbelebten Umweltfaktoren.

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