Grenzüberschreitende Forschung – Regionale Spezialitäten im Dienste der Gesundheit

Mit einer offiziellen Eröffnungsveranstaltung fiel am Montag in der Universität Straßburg der Startschuss für das Projekt „Nutrhi.net“, ein wissenschaftliches Ernährungsnetzwerk in der Oberrhein-Region.

Die Initiatoren – die Universitäten Karlsruhe und Straßburg, das Krebsforschungszentrum IRCAD in Straßburg sowie das Max Rubner-Institut in Karlsruhe(MRI) – haben sich zum Ziel gesetzt, die besonderen Qualitäten typischer Lebensmittel zu erforschen, sie wissenschaftlich fundiert zu bewerten und die Information der Verbraucher darüber zu optimieren.

Dabei reicht der Forschungsansatz von der Produktion der Lebensmittel, über deren Vermarktung und bis zum Verzehr. Im Fokus stehen zunächst Äpfel, Walnüsse und Trauben, die in vielen Sorten in der Gegend verbreitet sind und nun auf ihre gesundheitliche Wirkung hin unter die Lupe genommen werden.

Damit soll in Baden-Württemberg und im Elsass in den kommenden drei Jahren ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung ernährungsmitbedingter Krankheiten wie Übergewicht und Krebs geleistet werden. In enger Zusammenarbeit der beteiligten Arbeitsgruppen aus den Forschungsgebieten der Lebensmittelverfahrenstechnik, der Ernährungsphysiologie und des Verbraucherverhaltens, aber auch der regionalen Lebensmittel-Erzeuger, werden die geplanten Kommunikationsmaßnahmen durch innovative Forschungsansätze begleitet. Nutrhi.net soll speziell an dem Thema interessierte Bürger beidseits des Rheins ansprechen.

Das Projekt, das vom InterReg Programm der EU gefördert wird startet jetzt in Karlsruhe und in Straßburg und soll in den nächsten Jahren unter Einbeziehung des Regierungspräsidiums Freiburg und des Landesministeriums Ländlicher Raum Stuttgart in der gesamten Region neue Informationswege erschließen. Vortragsveranstaltungen zu aktuellen Themen der Ernährung sowie eine neu eingerichtete Internetpräsenz werden dabei das Kernstück für den Wissenstransfer aus dem Nutrhi.net bilden.

Media Contact

Dr. Iris Lehmann idw

Weitere Informationen:

http://www.mri.bund.de

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