Morgens Krampfadern entfernen lassen – abends wieder zu Hause

Ambulant, teilstationär, stationär – so steigert sich die Intensität bei der Behandlung von Patienten. Das Gefäßzentrum in der Innenstadt am Klinikum der Universität München schließt am heutigen Dienstag die letzte Lücke und eröffnet die neue Tagesklinik, an der Menschen mit Gefäßleiden teilstationär versorgt werden können.

Bisher war das nur entweder ambulant oder vollstationär möglich. „Der Vorteil für die Patienten ist, dass sie tagsüber therapiert werden und abends wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren können“, sagt Prof. Dr. Ulrich Hoffmann, Leiter der Angiologie am Gefäßzentrum.

Die neue Tagesklinik ist Anlaufstelle für Patienten, die wegen schwerer Durchblutungsstörungen eine Infusionsbehandlung brauchen oder aber eine ausgedehnte Wundbehandlung nötig haben. Möglich sind auch kleinere operative Eingriffe wie die Entfernung von unkomplizierten Krampfadern oder auch die Aufdehnung von Gefäßverengungen an den Beinen per Katheter. Auch für größere diagnostische Eingriffe wie die Darstellung der Gefäße mit Röntgenstrahlen und Kontrastmitteln können in der Tagesklinik durchgeführt werden.

Gearbeitet wird nicht nur in der Tagesklinik, sondern im gesamten Gefäßzentrum interdisziplinär. Die Einrichtung wird von Angiologen (Gefäßspezialisten), Gefäßchirurgen und Radiologen gemeinsam geführt. Nach einer ausführlichen Diagnose wird der individuelle Behandlungsplan für einen Patienten von allen drei Fachgruppen gemeinsam erarbeitet.
Weitere Informationen über Prof. Dr. Ulrich Hoffmann, Telefon 089 – 5160-3543.

Media Contact

S. Nicole Bongard idw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit

Dieser Fachbereich fasst die Vielzahl der medizinischen Fachrichtungen aus dem Bereich der „Humanmedizin“. zusammen.

Unter anderem finden Sie hier Berichte aus den Teilbereichen: Anästhesiologie, Anatomie, Chirurgie, Humangenetik, Hygiene und Umweltmedizin, Innere Medizin, Neurologie, Pharmakologie, Physiologie, Urologie oder Zahnmedizin.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Durchleuchten im Nanobereich

Physiker der Universität Jena entwickeln einen der kleinsten Röntgendetektoren der Welt Ein Röntgendetektor kann Röntgenstrahlen, die durch einen Körper hin­durchlaufen und nicht von ihm absorbiert werden, aufnehmen und somit ein…

Wer hat das Licht gestohlen?

Selbstinduzierte ultraschnelle Demagnetisierung limitiert die Streuung von weicher Röntgenstrahlung an magnetischen Proben.   Freie-Elektronen-Röntgenlaser erzeugen extrem intensive und ultrakurze Röntgenblitze, mit deren Hilfe Proben auf der Nanometerskala mit nur einem…

Mediterrane Stadtentwicklung und die Folgen des Meeresspiegelanstiegs

Forschende der Uni Kiel entwickeln auf 100 Meter genaue Zukunftsszenarien für Städte in zehn Ländern im Mittelmeerraum. Die Ausdehnung von Städten in niedrig gelegenen Küstengebieten nimmt schneller zu als in…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close