Endlich wieder befreit durchatmen! / Neue Therapie zur Behandlung chronisch verstopfter Nase

Für Millionen Deutsche bedeuten die ersten Frühlingsboten den Beginn eines alljährlich wiederkehrenden Alptraums: verstärkter Pollenflug verursacht Juckreiz in Augen und Nase, die Augen tränen, die Nase ist zu. Doch was, wenn sich daraus ein Dauerzustand entwickelt?

Die intensive Schleimhautreizung im Nasenraum kann zu krankhaften Veränderungen, wie z.B. einer chronischen Vergrößerung des Gewebes im Inneren der Nase führen, die Nase ist dauerhaft „zu“. Nächtliches Schnarchen, Abnahme des Geruchs- und Geschmackssinns sowie eine erhöhte Kopfschmerzneigung können die Folge sein. Ein weiteres ernstes Problem besteht darin, dass Betroffene aufgrund der blockierten Nasenatmung ständig durch den Mund atmen müssen. Dabei trocknen die Rachenschleimhäute aus und können ihre Bakterien abwehrende und filternde Funktion nur noch mangelhaft erfüllen. Das Risiko von Erkältungs- und Infektionskrankheiten steigt.

Meist nehmen die Beschwerden durch längere Verwendung von Nasentropfen oder Nasensprays noch zu. Bisher blieb dann nur die chirurgische Entfernung von Gewebe in der Nase – die konventionelle Verkleinerung der so genannten Nasenmuscheln. Diese nur stationär mögliche Behandlung ist nicht nur äußerst blutig und schmerzhaft, sondern oft auch mit unangenehmen Folgeerscheinungen (trockene Rhinitis) verbunden. Denn durch die Entfernung von Nasenmuschelgewebe inklusive Schleimhaut und Flimmerhärchen wird die körpereigene Reinigungsfunktion der Nase beeinträchtigt, die Infektionsanfälligkeit nimmt zu.

Eine sanfte Verkleinerung der Nasenmuschel ermöglicht ein neues, minimal invasives Verfahren aus dem Bereich der Schlüsselloch-Chirurgie. Mit der so genannten Celon Methode wird das Gewebe mittels Radiofrequenzenergie und einem feinen, nadelförmigen Applikator kurz und gezielt auf Temperaturen über 60 Grad Celsius erhitzt. Das behandelte Gewebe wird innerhalb kurzer Zeit vom Körper automatisch abgebaut und die vergrößerte Nasenmuschel so wieder auf Normalmaß gebracht. Der Eingriff ist ambulant und unter örtlicher Betäubung möglich und dauert nur wenige Minuten. Schleimhaut und Flimmerhärchen werden geschont, und die Nasenfunktion bleibt erhalten. Eine weitere Besonderheit der Celon Methode besteht darin, dass die Hitze dank der bipolaren Applikatoren ganz gezielt im Gewebe platziert werden kann, was gerade im sensiblen Hals-Kopf-Bereich sehr wichtig ist.

Der Eingriff beim Hals-Nasen-Ohrenarzt ist quasi schmerzfrei. Danach kann der Patient wieder nach Hause oder zur Arbeit gehen. Das Tamponieren der Nase ist nicht erforderlich, allenfalls etwas Pflege mit sanften Salben oder Kochsalzsprays – und ein wenig Geduld. Die Zurückbildung des Gewebes ist erst nach einigen Tagen abgeschlossen, dann ist die Nase wieder frei.

Ansprechpartner für Medien

Christina Müller presseportal

Weitere Informationen:

http://www.celon.com

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