2,5 Millionen Euro für Mukoviszidose-Forschung

Darauf hat der Geschäftsführer der Organisation, Dr. Andreas L.G. Reimann, heute hingewiesen: „Die Ausschreibung hat ein Volumen von 2,5 Millionen Euro für die Jahre 2008 bis 2010.

Wir warten nicht allein auf Hilfe vom Staat, sondern beteiligen uns als Teil der Zivilgesellschaft an der Forschungsförderung im Sinne der Patienten. Daher fördern wir klinische- und anwendungsnahe präklinische Forschung, wenn hierdurch ein direkter Nutzen für Patienten zu erwarten ist.“

Die Ausschreibung wird durch die vereinseigene, gemeinnützige Tochtergesellschaft Mukoviszidose Institut gGmbH, die auch eigene Forschungsprojekte durchführt, betreut.

Förderung nach dem Drei-Säulen-Modell
Grundsätzlich unterstützt der Verein die Mukoviszidose-Forschung nach einem Drei-Säulen-Modell: Schwerpunktförderung, Anschubförderung und Nachwuchsförderung. Weitere Informationen sind im „Merkblatt Projektförderung“ sowie unter www.muko.info/forschungsförderung hinterlegt.

Entscheidung nach Peer-Review-Verfahren
Die Entscheidung über die Förderung von Projekten wird nach strengen wissenschaftlichen Kriterien vorgenommen. Zunächst müssen die Interessenten einen Kurzantrag einreichen, der vom Vorstand der Forschungsgemeinschaft Mukoviszidose (FGM) – dem wissenschaftlichen Arm des Vereins – begutachtet wird. Bei positiver Bewertung wird der Antragsteller dann zur Vorlage eines ausführlichen Antrags aufgefordert. Dieser wird dann extern durch internationale wissenschaftliche Experten in einem so genannten Peer-Review-Verfahren geprüft. Auf der Grundlage dieser Gutachten erfolgen dann die Förderempfehlungen der FGM an den Vereinsvorstand.

Mukoviszidose ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung. In Deutschland leben rund 8.000 Menschen mit der bis heute unheilbaren und tödlichen Krankheit. Durch eine Störung des Salz- und Wassertransports in die Körperzellen bildet sich zähflüssiger Schleim. Organe wie die Lunge oder die Bauchspeicheldrüse werden so irreparabel geschädigt.

Im Mukoviszidose e.V. haben sich Betroffene, Eltern, Freunde, Ärzte und andere Therapeuten zusammengeschlossen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, eine stetige Verbesserung der Therapie zu unterstützen und gezielte Forschung zu fördern. Der Verein setzt sich darüber hinaus für die Belange der Betroffenen gegenüber Entscheidungsträgern in Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft ein.

Ansprechpartner für Medien

Dr. Jutta Bend Hugin

Weitere Informationen:

http://www.muko.info

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