Materialwissenschaften

Die Materialwissenschaft bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung – d. h. der Entwicklung, der Herstellung und Verarbeitung – von Materialien und Werkstoffen beschäftigt. Biologische oder medizinische Facetten gewinnen in der modernen Ausrichtung zunehmend an Gewicht.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Artikel über die Materialentwicklung und deren Anwendungen, sowie über die Struktur und Eigenschaften neuer Werkstoffe.

Excimerlaser-Bearbeitung: Klare Strukturen unter dem Flüssigkeitsfilm

Ein Flüssigkeitsfilm auf Metall oder Keramik sorgt dafür, dass die
Ergebnisse sehr viel exakter ausfallen, wenn diese Werkstoffe mit
Laserstrahlen bearbeitet werden. Die Qualität kleinster Bauteile, die mit
hoher Präzision gefertigt werden müssen, ist dadurch deutlich zu steigern.
An der Universität Erlangen-Nürnberg erprobt Dipl.-Ing. Stephan Roth am
Lehrstuhl für Fertigungstechnologie von Prof. Dr.-Ing. Manfred Geiger die
Möglichkeiten des dort entwickelten neuen Verfahrens,

Keramik aus Holz

Interdisziplinäres Projekt im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogrammes
„Analysis, Modellierung und Simulation von Mehrskalenproblemen“

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gehen
Wissenschaftler an den Universitäten Augsburg und Erlangen-Nürnberg der
Frage nach, wie sich die mechanischen Eigenschaften von aus Holz
gewonnenen Keramiken optimieren lassen. Dieses interdisziplinäre Projekt
„Structural Optimization of Biomorphic Cellular Silicon Carbide Ceram

Deutsche Nanotechnologie in USA erfolgreich

Forschungszentrum Karlsruhe schließt Lizenzvertrag mit amerikanischem Unternehmen Die US-Firma MACH 1 Inc. mit Sitz in King of Prussia, Pennsylvania, hat soeben mit dem Forschungszentrum Karlsruhe einen Lizenzvertrag über ein Verfahren zur Erzeugung von Nanopartikeln abgeschlossen. Mit dem vom Forschungszentrum entwickelten Verfahren können nackte und beschichtete Nanopartikel mit hoher Ausbeute hergestellt werden. Nach dem Aufbau einer Produktionsanlage will MACH 1 Nanopartikel f

MATFORM an der TU Darmstadt gegründet

Materialforschungsverbund Rhein-Main an der TU
Darmstadt gegründet

MATFORM heißt der Materialforschungsverbund
Rhein-Main, der jetzt an der TU Darmstadt gegründet worden ist. Die
Universität folgt damit dem Vorschlag des Wissenschaftsrates zur Gründung
lokaler Kompetenzzentren, die Forschung, Entwicklung und Weiterbildung
in der Kooperation über die Fächergrenzen hinweg und im engen Verbund
mit der Industrie vorantreiben sollen. Für Materialforschung und
Werkstoff

Lockerer Schwung aus der künstlichen Hüfte

Künstliche Hüftgelenke aus Keramik müssen auf
lange Zeit und zuverlässig sehr hohe Belastungen aushalten. Mit einem
neuen Prüfverfahren können die Beanspruchungen, die im Körper auf das
Implantat wirken, wirklichkeitsnah nachgebildet werden.

Jährlich erhalten allein in Deutschland 150 000
Menschen ein künstliches Hüftgelenk. Für einen langen und
sorgenfreien Einsatz ist nicht nur eine gute medizinische Versorgung nötig,
die Implantate müssen auch extrem be

Laserstrahlumformen: Eine Sekunde Hitze auf engstem Raum

Um mehr als zehntausend Grad in einer Sekunde
heizen Werkstoffe sich auf und kühlen ebenso schnell wieder ab, wenn
sie mit einem Laserstrahl in Form gebracht werden. Daß dabei auch die
Mikrostruktur und damit die Eigenschaften des bearbeiteten Materials
sich verändern, ist unvermeidlich; doch sollen die Bauteile sowohl
exakt geformt sein als auch weiterhin beispielsweise bruch- und reißfest
bleiben. Im Schwerpunktprogramm "Kurzzeitmetallurgie" fördert
die Deutsche

EXPOnat lockt Experten fürs Beschichten und Entschichten an

Während die EXPO 2000 in Hannover sich um die
Besucherzahlen sorgt, findet ihr "Ableger" an der Universität
Dortmund zumindest hohes fachliches Interesse bei den Experten. Am 4.
August 2000 haben sie Gelegenheit, die Technologie der
Hochleistungsbeschichtung und -entschichtung nicht nur in Witten zu
betrachten, sondern auch in einem Seminar auf dem Campus Nord der
Dortmunder Uni ausgiebig zu diskutieren.

Die Forscher setzen bei ihrem Seminar ein Que

Gebirge auf glattem Glas

Nur höchste Qualität sichert der deutschen Glas-
und Keramikindustrie Wettbewerbsvorteile. Oberflächen und innere
Strukturen der Materialien müssen daher sehr genau untersucht werden.
Strukturen von nur einem Millionstel Millimeter Größe können
entscheiden.

Nur höchste Qualität kann der deutschen Glas- und
Keramikindustrie einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das bedeutet,
dass die Oberfläche und die innere Struktur der Materialien mit einer
bisher nich

Diamantähnliche Schichten helfen Sprit sparen

Wenn der Benzinpreis steigt, wird die Forderung nach sparsamen Autos
lauter. Fraunhofer-Forscher versahen bewegliche Motorteile mit einer
diamantähnlichen Kohlenstoffschicht und erzielen damit große Wirkung: Der
Spritverbrauch und die CO2-Emission sinken.

Wie teuer wird der Sprit? Über
diese Frage zerbrechen sich Autofahrer, Regierung und Lobbies den Kopf.
Eins ist gewiss: Billiger wird er nicht. Mit Leichtbau-Karosserien oder
neuen Motorenkonzepten versuc

Klebeverbindungen durch Laserstrahlung

Um die Aushärtung von Polymerklebstoffen deutlich
zu verbessern, konzentrieren sich Arbeiten am Laser Zentrum Hannover
e.V. (LZH) auf eine effektivere Nutzung der Laserstrahlung. Durch die
Verwendung von Lasern mit Wellenlängen im nahen UV- bzw. blauen
VIS-Bereich wurde die Tiefenaushärtung beschleunigt und deutlich
verbessert. Aushärtezeiten im Sekundenbereich bei Tiefen im
Millimeterbereich können erzielt werden.

Schon seit Beginn der 90er Jahre findet die

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