Materialwissenschaften

Die Materialwissenschaft bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung – d. h. der Entwicklung, der Herstellung und Verarbeitung – von Materialien und Werkstoffen beschäftigt. Biologische oder medizinische Facetten gewinnen in der modernen Ausrichtung zunehmend an Gewicht.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Artikel über die Materialentwicklung und deren Anwendungen, sowie über die Struktur und Eigenschaften neuer Werkstoffe.

Lockerer Schwung aus der künstlichen Hüfte

Künstliche Hüftgelenke aus Keramik müssen auf
lange Zeit und zuverlässig sehr hohe Belastungen aushalten. Mit einem
neuen Prüfverfahren können die Beanspruchungen, die im Körper auf das
Implantat wirken, wirklichkeitsnah nachgebildet werden.

Jährlich erhalten allein in Deutschland 150 000
Menschen ein künstliches Hüftgelenk. Für einen langen und
sorgenfreien Einsatz ist nicht nur eine gute medizinische Versorgung nötig,
die Implantate müssen auch extrem be

Laserstrahlumformen: Eine Sekunde Hitze auf engstem Raum

Um mehr als zehntausend Grad in einer Sekunde
heizen Werkstoffe sich auf und kühlen ebenso schnell wieder ab, wenn
sie mit einem Laserstrahl in Form gebracht werden. Daß dabei auch die
Mikrostruktur und damit die Eigenschaften des bearbeiteten Materials
sich verändern, ist unvermeidlich; doch sollen die Bauteile sowohl
exakt geformt sein als auch weiterhin beispielsweise bruch- und reißfest
bleiben. Im Schwerpunktprogramm "Kurzzeitmetallurgie" fördert
die Deutsche

EXPOnat lockt Experten fürs Beschichten und Entschichten an

Während die EXPO 2000 in Hannover sich um die
Besucherzahlen sorgt, findet ihr "Ableger" an der Universität
Dortmund zumindest hohes fachliches Interesse bei den Experten. Am 4.
August 2000 haben sie Gelegenheit, die Technologie der
Hochleistungsbeschichtung und -entschichtung nicht nur in Witten zu
betrachten, sondern auch in einem Seminar auf dem Campus Nord der
Dortmunder Uni ausgiebig zu diskutieren.

Die Forscher setzen bei ihrem Seminar ein Que

Gebirge auf glattem Glas

Nur höchste Qualität sichert der deutschen Glas-
und Keramikindustrie Wettbewerbsvorteile. Oberflächen und innere
Strukturen der Materialien müssen daher sehr genau untersucht werden.
Strukturen von nur einem Millionstel Millimeter Größe können
entscheiden.

Nur höchste Qualität kann der deutschen Glas- und
Keramikindustrie einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das bedeutet,
dass die Oberfläche und die innere Struktur der Materialien mit einer
bisher nich

Diamantähnliche Schichten helfen Sprit sparen

Wenn der Benzinpreis steigt, wird die Forderung nach sparsamen Autos
lauter. Fraunhofer-Forscher versahen bewegliche Motorteile mit einer
diamantähnlichen Kohlenstoffschicht und erzielen damit große Wirkung: Der
Spritverbrauch und die CO2-Emission sinken.

Wie teuer wird der Sprit? Über
diese Frage zerbrechen sich Autofahrer, Regierung und Lobbies den Kopf.
Eins ist gewiss: Billiger wird er nicht. Mit Leichtbau-Karosserien oder
neuen Motorenkonzepten versuc

Klebeverbindungen durch Laserstrahlung

Um die Aushärtung von Polymerklebstoffen deutlich
zu verbessern, konzentrieren sich Arbeiten am Laser Zentrum Hannover
e.V. (LZH) auf eine effektivere Nutzung der Laserstrahlung. Durch die
Verwendung von Lasern mit Wellenlängen im nahen UV- bzw. blauen
VIS-Bereich wurde die Tiefenaushärtung beschleunigt und deutlich
verbessert. Aushärtezeiten im Sekundenbereich bei Tiefen im
Millimeterbereich können erzielt werden.

Schon seit Beginn der 90er Jahre findet die

Schwierige Zukunft für Krümmer aus Grauguss

Jenaer Werkstoff-Experte prophezeit das Ende herkömmlicher Auspuffrohre

Jena (05.07.00) „Wenn die neue EU-Abgasnorm für alle Neufahrzeuge –
oder gar eine noch schärfere Norm – in Kraft tritt, hat Grauguss als
Material für Auspuffkrümmer von Otto-Motoren ausgedient“, prophezeit Prof.
Dr. Uwe Glatzel. Der Werkstoffwissenschaftler von der
Friedrich-Schiller-Universität Jena hat gemeinsam mit der Adam Opel AG,
Rüsselsheim, in rund zweijährigen Forschungsarbeiten die Materi

Chemieingenieurwesen: Maßgeschneiderte Werkstoffe herstellen

Zu einem Erfolgsstudiengang entwickelt sich das
Chemieingenieurwesen, das die TU München an ihrem Standort Garching
bereits im dritten Jahr anbietet. Die Anzahl der Studienanfänger hat sich
seit Einführung des Studiums im Wintersemester 1997/98 verdoppelt. Für das
Wintersemester 2000/01 ist die Einschreibung noch bis zum 15. Juli
möglich. Die Berufsaussichten für Absolventen des Chemieingenieurwesens
sind ausgezeichnet.

Chemieingenieurwesen ist das Teilgebiet

Forschungskooperation im Brückenbau

Bauhaus-Universität entwickelt für mittelständisches Unternehmen
neuartige Lager für Brücken in erdbebengefährdeten Gebieten

Die Professur Verkehrsbau, Prof. Dr. Ursula Freundt, Fakultät
Bauingenieurwesen, hat vom Bundesministerium für Wissenschaft die 1000.
Förderung im Rahmen des PROgramms INNOvationskompetenz (PRO INNO)
zugesprochen bekommen. Inhalt des Forschungsprojektes, das mit 175 TDM
gefördert wird, ist die Entwicklung von neuen Produkten zur Lage

Sensor mit Gefühl

Bei Schlüsselloch-Operationen können Ärzte ihren Tastsinn nicht
richtig nutzen. Hier könnte ein neuartiger Sensor Abhilfe schaffen:
Fraunhofer-Forscher arbeiten an einem Drucksensor, der dem Tastsinn der
menschlichen Haut nachempfunden ist.

Chirurgen brauchen bei
Operationen das richtige Fingerspitzengefühl, um unterschiedliche
Gewebestrukturen zu erkennen und das Skalpell exakt zu führen. Bei
Schlüsselloch-Operationen können Ärzte ihren Tastsinn jedoch ni

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