Materialwissenschaften

Die Materialwissenschaft bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung – d. h. der Entwicklung, der Herstellung und Verarbeitung – von Materialien und Werkstoffen beschäftigt. Biologische oder medizinische Facetten gewinnen in der modernen Ausrichtung zunehmend an Gewicht.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Artikel über die Materialentwicklung und deren Anwendungen, sowie über die Struktur und Eigenschaften neuer Werkstoffe.

Gebirge auf glattem Glas

Nur höchste Qualität sichert der deutschen Glas-
und Keramikindustrie Wettbewerbsvorteile. Oberflächen und innere
Strukturen der Materialien müssen daher sehr genau untersucht werden.
Strukturen von nur einem Millionstel Millimeter Größe können
entscheiden.

Nur höchste Qualität kann der deutschen Glas- und
Keramikindustrie einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das bedeutet,
dass die Oberfläche und die innere Struktur der Materialien mit einer
bisher nich

Diamantähnliche Schichten helfen Sprit sparen

Wenn der Benzinpreis steigt, wird die Forderung nach sparsamen Autos
lauter. Fraunhofer-Forscher versahen bewegliche Motorteile mit einer
diamantähnlichen Kohlenstoffschicht und erzielen damit große Wirkung: Der
Spritverbrauch und die CO2-Emission sinken.

Wie teuer wird der Sprit? Über
diese Frage zerbrechen sich Autofahrer, Regierung und Lobbies den Kopf.
Eins ist gewiss: Billiger wird er nicht. Mit Leichtbau-Karosserien oder
neuen Motorenkonzepten versuc

Schwierige Zukunft für Krümmer aus Grauguss

Jenaer Werkstoff-Experte prophezeit das Ende herkömmlicher Auspuffrohre

Jena (05.07.00) „Wenn die neue EU-Abgasnorm für alle Neufahrzeuge –
oder gar eine noch schärfere Norm – in Kraft tritt, hat Grauguss als
Material für Auspuffkrümmer von Otto-Motoren ausgedient“, prophezeit Prof.
Dr. Uwe Glatzel. Der Werkstoffwissenschaftler von der
Friedrich-Schiller-Universität Jena hat gemeinsam mit der Adam Opel AG,
Rüsselsheim, in rund zweijährigen Forschungsarbeiten die Materi

Chemieingenieurwesen: Maßgeschneiderte Werkstoffe herstellen

Zu einem Erfolgsstudiengang entwickelt sich das
Chemieingenieurwesen, das die TU München an ihrem Standort Garching
bereits im dritten Jahr anbietet. Die Anzahl der Studienanfänger hat sich
seit Einführung des Studiums im Wintersemester 1997/98 verdoppelt. Für das
Wintersemester 2000/01 ist die Einschreibung noch bis zum 15. Juli
möglich. Die Berufsaussichten für Absolventen des Chemieingenieurwesens
sind ausgezeichnet.

Chemieingenieurwesen ist das Teilgebiet

Forschungskooperation im Brückenbau

Bauhaus-Universität entwickelt für mittelständisches Unternehmen
neuartige Lager für Brücken in erdbebengefährdeten Gebieten

Die Professur Verkehrsbau, Prof. Dr. Ursula Freundt, Fakultät
Bauingenieurwesen, hat vom Bundesministerium für Wissenschaft die 1000.
Förderung im Rahmen des PROgramms INNOvationskompetenz (PRO INNO)
zugesprochen bekommen. Inhalt des Forschungsprojektes, das mit 175 TDM
gefördert wird, ist die Entwicklung von neuen Produkten zur Lage

Sensor mit Gefühl

Bei Schlüsselloch-Operationen können Ärzte ihren Tastsinn nicht
richtig nutzen. Hier könnte ein neuartiger Sensor Abhilfe schaffen:
Fraunhofer-Forscher arbeiten an einem Drucksensor, der dem Tastsinn der
menschlichen Haut nachempfunden ist.

Chirurgen brauchen bei
Operationen das richtige Fingerspitzengefühl, um unterschiedliche
Gewebestrukturen zu erkennen und das Skalpell exakt zu führen. Bei
Schlüsselloch-Operationen können Ärzte ihren Tastsinn jedoch ni

Fast wie in einer Raumstation: Hochmodernes Spektrometer am IPF Dresden e. V. installiert

 Anschaffung des hochmodernen
Photoelektronenspektrometers AXIS ULTRA, dem zweiten seiner Art in
Deutschland, erfolgt im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung geförderten Forschungsprojektes. Das AXIS ULTRA, das im
Aussehen einer Raumstation kaum nachsteht, soll zur Untersuchung von
Festkörperoberflächen eingesetzt werden. Viele natürliche und technische
Prozesse und Reaktionen verlaufen direkt an Festkörperoberflächen: zwei
Teile werden verleimt,

Lichtsignale in Glasfasern verstärken

Glaschemiker der Uni Jena entwickeln Phasenverstärker für die
Optoelektronik

Jena (24.05.00) Die Daten, die heutzutage beim Telefonieren oder
Internetsurfen als Lichtimpulse durch Glasfaserkabel gesandt werden,
müssen zwischen den Kontinenten immer wieder verstärkt werden. Die
Lichtinformationen gelangen dabei durch die Glasfaser zu einer Photozelle,
werden elektronisch verstärkt und zu einem Laser geleitet, um wiederum in
der Glasfaser zu verschwinden – bis sie in d

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