Reconditioning-Service stellt Originalqualität von Werkzeugen wieder her

Das Wiederaufarbeiten verschlissener Werkzeuge hat seine Tücken. Mit welcher Geometrie, insbesondere im Mikrobereich der Schneidkante, und mit welcher Art Beschichtung wurden die Werkzeuge einst hergestellt? Diese Frage kann allein der Hersteller beantworten. Sollen die teuren VHM-Bohrer und -Fräser wieder die alte Performance erhalten, ist das nur durch ein originalgetreues Reconditioning möglich.

Walter verwendet bei der Aufarbeitung gebrauchter Werkzeuge dieselben Maschinen, Beschichtungsanlagen und NC-Programme wie bei der Herstellung von Neuwerkzeugen. „Die Prozesse sind absolut identisch“, versichert Michael Fink, Leiter im Produktmanagement bei Walter, „aus diesem Grunde erhalten die Werkzeuge, die unseren Reconditioning-Service durchlaufen, zu 100 Prozent die Qualität von Neuwerkzeugen.“

Daneben stimmt laut Walter auch die Logistik. Der Tübinger Werkzeughersteller hat sich viele Gedanken über die Abwicklung gemacht. Im Zentrum steht die so genannte Redbox, ein Werkzeugbehälter, in dem die verschlissenen Walter-, Walter-Titex- und Walter-Prototyp-Werkzeuge gesammelt, vom Lieferservice abgeholt und zum Kunden zurückgebracht werden. Ein Spezialisten-Team mit langjährigen Erfahrungen im Nachschleifen und Beschichten sorgt für eine originalgetreue Wiederaufarbeitung. Standardwerkzeuge mit Beschichtung sind innerhalb von 10 Tagen quasi im Neuzustand wieder beim Anwender.

Das Einsparpotenzial, das der Reconditioning-Service bietet, soll enorm sein. Michael Fink: „Dreimaliges Nachschleifen und Wiederbeschichten entspricht einer Reduzierung der Werkzeugkosten um etwa 50%.“ Die Nachfrage bei den Anwendern ist so groß, dass Walter diesen Service ausbauen wird. Schon jetzt können Kunden außer am Stammsitz Deutschland auf zehn weitere Reconditioning-Center weltweit zugreifen.

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Jürgen Schreier MM MaschinenMarkt

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