Handhabungssystem mit Bildverarbeitung

Die Variante zur Prüfung von langen oder kurzen Ampullenröhrchen – mit oder ohne Verjüngung beziehungsweise Boden – besteht aus einem Bunker/Stufenförderer mit Längsförderband (Prismaform), einer Wende und Vereinzelungs-Stationen mit nachfolgendem Quer-/Taschenförderband und einer weiteren Vereinzelungsstation zur Blister- oder Trägerbefüllung.

Über den Stufenförderer gelangen Reihen von Ampullen auf das Prismenförderband, auf welchem sie die erste Kameraprüfung durchlaufen. Diese Inspektion sortiert falsche Längen und Durchmesser heraus und prüft die Lage.

Das Lageergebnis wird in einer nachfolgenden Vereinzelungssation verwendet, um die Ampullen über eine Wippe zu drehen. Die Vereinzelung erfolgt über eine Schussdüse in eine Tasche des Segment-Förderbandes.

Die Hauptprüfung erfolgt mit einem Vakuum-Greifer, welcher die Ampullen vom getakteten Band abnimmt und sie in die Kameraebene fördert. Hier werden bei einer vollständigen Drehung vier Aufnahmen der Ampulle durchgeführt. Über die offene Seite kann zeitgleich mittels Vakuum eine Druckdifferenzprüfung zur Dichtigkeitskontrolle erfolgen. Die Ampulle wird auf eine spiegelverkehrt aufgebaute Prüfdrehstation übergeben.

Die Übergabe erfolgt mittels Druckluft und Vakuum. Auch auf dieser Seite werden wieder vier Aufnahmen durchgeführt. Nach der letzten Aufnahme wird die Station in das nunmehr um einen Takt weitergelaufene Nest abgelegt.

Die i.O.-Ampullen gelangen dann in den Abstapler, von wo aus sie in einen Blister oder in ein Magazin fallen. Gefüllte Revolver gelangen durch ein Doppelgurtförderband auf einen Ablagetisch. Die Nachfüllung von leeren Revolvermagazinen erfolgt manuell über einen Stapelschacht, der bis zu 25 Magazine aufnehmen kann.

Die Anlage arbeitet laut Hersteller autark und weist den Bedieneer mittels Klartext und Sprachausgabe auf Taktungsfehler oder Befüllmangel hin.

Ibea Hamburg GmbH auf der Motek 2008: Halle 6, Stand 6522

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