Ganz klar einfach – Mehr Effizienz beim Fensterhandling

Das Thema Modernisierung von Immobilien ist in aller Munde. Die EU-weite Einführung des Energieausweises für Gebäude hat die Modernisierungsdebatte zusätzlich angeheizt.

Steigende Energiepreise machen die Investition in energieeffiziente Maßnahmen aber auch ohne Zwang interessant, zumal Hausbesitzer bei der Durchführung von Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten auf staatliche Fördermittel zurückgreifen können – eine Entwicklung, von der auch Glas- und Fensterbauunternehmen profitieren. Diesen Trend, mit modernen Fenstern Energiekosten nachhaltig zu senken, hat der oberschwäbische Fensterbauer Engeser Fensterwelt in Rot-Ellwangen erkannt – auch für sich selbst.

Mit umfassenden Investitionen in neue Produktionshallen und Fertigungstechnologien sowie der kontinuierlichen Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter hat Inhaber und Geschäftsführer Walter Engeser die Weichen für die Zukunft gestellt.

Automatisierung ist auch hier viel – aber nicht alles: Handwerkliches Geschick ist in der Herstellung von qualitativ hochwertigen Fenstern und Glasbau-Elementen nach wie vor unverzichtbar. Zwar wird die Konfektionierung der Glasscheiben heute automatisch durchgeführt, jedoch geht deren Montage in Fensterrahmen beziehungsweise zu Glasbau-Elementen manuell vonstatten. Eine mühsame Arbeit, denn diese Elemente sind unhandlich und schwer. Früher waren hierzu bei Engeser mindestens zwei Mitarbeiter eingesetzt. Um hier für mehr Effizienz zu sorgen entschloss sich Engeser dazu, die Handlingabläufe in der Produktion neu zu organisieren. Abhilfe sollte eine Hilfseinrichtung schaffen, die gleichermaßen für Arbeitserleichterungen und für spürbar mehr Produktivität und Wirtschaftlichkeit sorgt.

Mehr Produktivität, weniger Personal
Beim Vakuum-Handhabungspezialisten Schmalz in Glatten hat Engeser eine überzeugende Lösung gefunden: das ein Vakuum-Hebegerät vom Typ VacuMaster Window Comfort. Dabei handelt es sich um ein komplettes System zur vertikalen Handhabung von Fenstern, Glasscheiben und Glasbau-Elementen. Eingehängt an einem Kettenzug lassen sich mit dem Gerät Bauteile bis 300 Kilogramm anheben, um bis zu 90 Grad drehen und stehend absetzen. Die für Engeser ausgewählte Variante ist für Traglasten bis 225 Kilogramm ausgelegt. Aufgebaut ist das Hebegerät aus einem Grundkörper mit integrierter Vakuum-Erzeugung, einem Bedienelement mit integrierter Steuerung für Hebegerät und Kettenzug sowie aus einem Greifer mit zwei großflächig dimensionierten Saugplatten. Die beiden Platten vom Durchmesser 360 Millimeter lassen sich an einer Traverse verschieben und schnell auf veränderte Werkstückgrößen anpassen. Damit ist eine hohe Anwendungs- und Nutzungsflexibilität gegeben. Für die Vakuum-Erzeugung ist eine elektrische Vakuum-Pumpe mit Energiesparfunktion installiert. Sobald das Betriebs-Vakuum aufgebaut ist, schaltet die Pumpe selbsttätig aus, um im Bedarfsfall (bei drohendem Vakuum-Abfall) automatisch nachzuregeln.
Ein großzügiger Vakuum-Speicher sorgt dafür, dass selbst bei Energieausfall höchste Sicherheit gewährleistet ist. Außerdem reduziert er nach dem ersten Handhabungsvorgang die Evakuierungszeiten auf ein Minimun, was eine schnelle Verfügbarkeit des Geräts garantiert. Eine passende Einträgerkrananlage, die durch Verwendung von Aluminium-Kranschienen besonders leichtgängig zu verfahren ist, lieferte der Hersteller gleich mit. pb

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